Josef S. kritisiert Strafvollzug: Zu lange im Häfn, zu wenig Freigang

Josef S., der Radaubruder vom Akademikerball, der wegen versuchter schwerer Körperverletzung, schwerer Sachbeschädigung und Landfriedensbruch nicht rechtskräftig zu zwölf Monaten Haft, vier davon unbedingt, verurteilt wurde, ist wieder in seiner deutschen Heimatstadt Jena. Weil er sich knapp sechs Monate in Untersuchungshaft befand, wurde der Student nach dem Urteil sofort aus der Justizanstalt Josefstadt entlassen. Dort hat es Josef. S. allerdings überhaupt nicht gefallen.

Wen wundert es, dass die linksgesteuerten Mainstream-Medien seine Kritik aufschnappen und ihren Lesern genüsslich servieren. Josef S. im O-Ton:

In der JVA Wien Josefstadt ist nur ein überleben möglich, aber kein Leben. Es gibt ein Dach über den Kopf, Essen, medizinische Betreuung und sanitäre Einrichtungen, aber dies ist keine menschenwürdige Unterbringung. Für die meisten Häftlinge bedeutet der Aufenthalt im Häfn 23 Stunden Zelle und eine Stunde Freigang im Hof, der kaum größer als 20 Quadratmeter ist. Für ein paar wenige gibt es die Möglichkeit zu arbeiten, um den tristen Alltag zu entfliehen. Freizeitmöglichkeiten gibt es kaum und wenn finden sie nur sehr sporadisch (einmal im Monat) statt.

Luxushäfn mit Wellness-Oase

U-Häftlinge müssten von Haus aus nicht arbeiten, entgegnet Christian Timm, stellvertretender Leiter und Mediensprecher der Vollzugsdirektion, gegenüber dem Wiener ORF. Die Kritik von Josef S. sei „zu undifferenziert“, und da die Justizanstalt Josefstadt „generell nicht mit viel Personal gesegnet ist, ergeben sich lange Einschlusszellen“. Von den meisten Österreichern kann sich Josef. S ohnehin kein Mitleid erwarten. Vielmehr werden sie ihm raten, einen großen Bogen um das Land zu machen, falls er wieder einmal Anwandlungen haben sollte, Menschen verletzen zu wollen oder Sachen zu beschädigen. Einen Luxus-Häfn mit Sportmöglichkeiten, Wellness-Oase und Frühstücksbüffet sollte es für ihn auch dann nicht geben in Österreich.

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