Schweizer Juso-Chef Molina gegen Nationalflagge

Dass Sozialisten „vaterlandslose Gesellen“ sein können, beweist wieder einmal der Schweizer Jung-Sozi Fabian Molina. Das Hissen der Schweizerkreuz-Fahne am 1. August, dem Nationalfeiertag, möchte Juso-Chef Molina abschaffen. Statt der Schweizer Nationalflagge würde der Jungsozialist lieber die Peace-Fahne hissen. Damit möchte Molina gegen „Militarisierung und Aufrüstung“ demonstrieren.

Zu diesem Zweck plant Molina eine Demonstration im Basler Dreiländereck zwischen Deutschland, der Schweiz und Frankreich, um des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren zu gedenken.

Die Schweiz war in beiden Weltkriegen neutral

Bei Prüfung der Faktenlage macht sich jedenfalls bei vielen Schweizern Unverständnis breit. Gerade die Schweiz brachte es unter ihrer Nationalflagge immerhin zustande, in beiden Weltkriegen neutral zu bleiben. Und auch nach dem Zweiten Weltkrieg hielt sich die Schweiz bis heute aus internationalen Konflikten heraus. Um ihre höchst erfolgreiche Eigenständigkeit und Neutralität zu wahren, hat die Schweiz deshalb auch bis heute einen EU-Beitritt abgelehnt.

Dies schützt sie gerade jetzt davor, in einem äußerst verhängnisvollen Wirtschaftskrieg gegen Russland auf Seiten der EU und der USA mitmachen zu müssen. Gerade diese wirtschaftspolitische Neutralität und die Distanz zur EU sind dem Juso Molina und seinen Genossen in der Schweizer Sozialdemokratie seit vielen Jahren ein Dorn im Auge.

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