Auch beim Silber: Schwerer Manipulationsverdacht gegen Banken

Banken sollen den Goldpreis manipuliert haben, weshalb es eine Reihe von Klagen gibt. Diesen schwerwiegenden Verdacht gibt es nun aber auch beim Silber, weshalb nun ein amerikanischer Bürger nachsetzt und gegen die Manipulierung des Silberpreises klagt. Wie schon beim Goldpreisfixing sollen auch beim Silberpreisfixing alle drei beteiligten Banken den Zeit- und Informationsvorteil zu ihren Gunsten genutzt haben.

Deutsche Bank an vorderster Front bei Manipulation

Neben der Bank of Nova Scotia und der HSBC ist auch wieder die Deutsche Bank in einen Manipulationsskandal verwickelt. Bereits beim Goldpreis soll diese ja massiv manipuliert haben, um eine künstliche Unterbewertung zu schaffen. Die Klage, welche zu einer Sammelklage ausgeweitet werden soll, wirft den Banken nun vor, im Rahmen des Silberfixings den Preis zu eigenen Gunsten manipuliert zu haben. Da nur diese drei Banken täglich den Preis für Silber während einer Telefonkonferenz in London feststellen, sollen sie kurz vor Bekanntgabe des neuen Preises erhebliche Gewinne mit Ver- und Ankäufen erzielt haben.

Bei den Klagen gegen die Manipulation des Goldpreises belegen sogar Studien, dass der Preis nachweislich manipuliert worden sein dürfte. Die Tage, an denen deutliche Preisveränderungen beim Goldpreis zu sehen waren, glichen sich mit den Tagen, an denen die Telefonkonferenzen abgehalten wurden. Die Preise gingen dabei in mindestens zwei Dritteln der Fälle abwärts.

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