Ebola-Virus breitet sich in Schwarzafrika aus

Schwarzafrika wird von einer bisher noch nie dagewesenen Ebola-Epidemie heimgesucht. Aktuell sind die Länder Sierra Leone, Liberia, Nigeria und Guinea betroffen. Am 27. Juli meldete die Weltgesundheitsorganisation WHO insgesamt 1201 Betroffene, die sich mit dem Ebola-Virus seit Beginn des aktuellen Ausbruchs infiziert hatten, 672 davon starben bereits an der Krankheit.

Im westafrikanischen Staat Sierra Leone hat Staatspräsident Ernest Bai Koroma den nationalen Notstand ausgerufen. Weite Teile von Sierra Leone wurden unter Quarantäne gestellt, die von Polizei- und Militäreinheiten überwacht wird. Die Maßnahme soll vorerst für die nächsten drei Monate gelten.

Die Sicherheitskräfte wurden darüber hinaus angewiesen, sich auf die Suche nach Infizierten zu machen, um diese zu isolieren und einer unmittelbaren medizinischen Betreuung zu übergeben.

Internationale Hilfsorganisationen resignieren vor Ebola

Während Sierra Leone versucht, die Ebola-Seuche einzudämmen, resignieren internationale Hilfsorganisationen vor der tödlichen Krankheit. So kündigte ein US-Friedenscorps an, seine derzeit eingesetzten 340 Helfer aus Liberia, Sierra Leone und Guinea abzuziehen. Grund dafür ist die Ansteckungsgefahr für die Mitarbeiter. Unmittelbar davor war der Leiter der größten Ebola-Klinik in Sierra Leone der Seuche erlegen.Auch andere Hilfsorganisationen überlegen, ihre Engagement einzuschränken. 

Demgegenüber hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nun rund 100 Millionen Dollar als Soforthilfe genehmigt. In der Vergangenheit waren neben Sierra Leone, Liberia, Nigeria und Guinea auch die Elfenbeinküste, Südafrika, Südsudan, Uganda, Kongo und Gabun von Ebola betroffen. 

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