Pensionist im 9. Stock: Wiener Wohnen repariert Lift nicht

Um die von der rot-grün regierten Stadt Wien verwalteten Gemeindebauwohnungen dürfte es noch schlechter bestellt sein, als allgemein angenommen. Seit Längerem ist der E-Werks-Bau am Handelskai im 2. Bezirk für seinen heruntergekommenen Zustand bekannt. Doch nicht nur hier scheint man geduldig darüber hinwegzusehen, sondern auch andernorts in diesem Bezirk. So echauffierte sich erst kürzlich ein betagter Rentner gegenüber Unzensuriert.at über die menschenfeindlichen Bedingungen in seinem Gemeindebau.

Der kränkliche Pensionist und seine Frau leben dort in der Nähe des Handelskai im 9. Stockwerk und bewältigen gemeinsam ihre täglichen Einkäufe und Erledigungen. In letzter Zeit scheint es allerdings an der Tagesordnung zu stehen, dass der Aufzug stillsteht, die automatisch zufallende Kellertüre kaputt offen steht und Wasserschäden wochenlang nicht behoben werden.

Anrufe führen ins Leere

Mit seinen Beschwerden ist Herr G. aber nicht alleine. Auch andere Hausbewohner versuchen in diesen Fällen, die Hausverwaltung bei „Wiener Wohnen“ zu kontaktieren. Die meisten haben es allerdings schon längst aufgegeben. Auch auf Nachfragen bei den zuständigen Personen der Stadt Wien dauert eine Reparatur Tage bis hin zu mehreren Wochen.

Erstaunliche Erfahrungen machte Herr G. erst, als er keinen Ausweg mehr sah und die Rettung kontaktierte um mittzuteilen, dass zwar niemand kommen müsse, er allerdings im 9. Stock wohne und ihm sehr unwohl sei, wenn der Aufzug nun mehrere Tage unbrauchbar sei. Siehe da: Noch am selben Tag wurde der Lift binnen weniger Stunden wieder in Betrieb gesetzt. Allerdings nicht auf Bitten und Nachfragen der Hausbewohner, sondern erst über komplizierte Umwege.

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