Araber im Pinzgau: Diebstahl und Falschparken an der Tagesordnung

Seit vielen Jahren werden die Stimmen jener Pinzgauer immer lauter, die sich über die Gäste aus Saudi-Arabien und insbesondere auch aus Kuwait beschweren. Wo zuerst viele Öl-Dollar lockten, will man das Benehmen der Touristen nun nicht einmal für viel Geld hinnehmen. Verfehlungen sind trotz Hinweisen im Tourismusgebiet Zell am See – Kaprun an der Tagesordnung und immer mehr brisante Informationen von Wirtschaftstreibenden kommen ans Licht. So auch Fälle von Diebstahl bis hin zu wiederholtem Falschparken auf Sperrflächen, Taxiplätzen und selbst bei einem Kriegerdenkmal.

Diebstahl und Handgreiflichkeiten

Einheimische aus Zell am See schilderten unzensuriert.at  skurrile Fälle, die sie aus nächster Nähe miterlebt haben. In einem Zeller Geschäft wurde etwa mitten am helllichten Tag ganz ohne Scham gestohlen. Der Sohn eines kuwaitischen Touristen behielt das Kleidungsstück, welches er vermeintlich „anprobieren“ wollte, einfach an und marschierte ohne Skrupel wieder aus dem Laden.

Der junge Mann wurde von Augenzeugen aufgehalten, welche daraufhin von einem Dolmetscher mit der Rückgabe des Textiles abgespeist wurden. Damit gab man sich aber nicht zufrieden und wartete auf die Eltern des Diebes, um sie zur Rede zu stellen. Als der Vater des Kindes eintraf, wurde der Geschäftsbesitzer lautstark beschimpft und sogleich bildete sich eine Traube von weiteren kuwaitischen Gästen, die sich auf die Seite des Diebes stellten.

Touristenknigge wieder verbannt

Aus den Schilderungen der genervten Zeller Anrainer geht hervor, dass dieses Ereignis kein Einzelfall ist. Die Polizei sei untätig, wird beklagt. So auch bei den wiederholten Verkehrsvergehen der neureichen Gäste. Viele kennen die hiesigen Verkehrszeichen nicht oder ignorieren sie geflissentlich mit dem Wissen, alles mit Geld lösen zu können. Es wird auf Behindertenparkplätzen geparkt, Sperrflächen für Rettungskräfte werden ohne Scham verstellt und zuletzt wurde sogar – an Absperrpfosten vorbei – versucht, ein Auto am Zeller Kriegerdenkmal zu parken.

Verkehrsstrafen wären für Zell am See also nur eine allzu gute Einnahmequelle, wenn die örtliche Polizei auch etwas unternehmen würde. Doch die Exekutive steht ohnmächtig dem täglichen Verkehrschaos gegenüber und nimmt sogar die Prahlerei mit extra aus Kuwait eingeflogenen Wägen auf den heimischen Straßen hin.

Hotels am Zeller See haben bereits ihre eigenen Hausmeister als Verkehrslotsen vor dem Betrieb eingesetzt und versuchen so, die erheblichen Verkehrsbehinderungen durch die immer unverschämter agierenden Gäste einzuschränken. Der Versuch, eine Broschüre mit den wichtigsten Verhaltensregeln für Touristen aus dem arabischen Raum aufzulegen, schlug fehl. In Zell am See vermutet man längst, dass der „Knigge“ auf Geheiß der betroffenen Botschaften aus dem Verkehr gezogen wurde, was dem Verhalten der verantwortlichen österreichischen Politiker nur allzu sehr ähneln würde.

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