SPÖ-Bürgermeister appelliert an Bauern: Verkauft keine lebenden Schafe an Gäste!

Der Kapruner SPÖ-Bürgermeister Manfred Gaßner hat einen Appell an die Bauern gerichtet. Sie sollten Gästen keine lebenden Tiere verkaufen. Hintergrund: Ein Schaf wurde von Arabern gekauft, um es zu schächten. Das ist eine bestimmte Art des Schlachtens, bei der das Tier nach einem Schnitt durch den Hals ausblutet. Das besagte Schaf konnte von einer Einheimischen aber gerettet werden – und die Retterin will nun dafür kämpfen, dass das Schaf namens “Dorli” nicht auf der Schlachtbank endet.

In der ORF-Sendung “Heute Österreich” vom 12. August berichtet Tierfreundin Barbara Pillwein, wie sie das Schaf “Dorli” angebunden am Straßenrand in Kaprun gesehen hat. Scheinbar herrenlos, habe sie das Tier dann mitgenommen. Doch dann rückte die Polizei an und Pillwein musste das Schaf an die Araber, die es von einem örtlichen Bauern gekauft hatten, zurückgeben. Die Gäste wollten das Tier von einem Metzger schächten lassen, gaben es aber schließlich – nachdem die Tierfreundin Pillwein um Verschonung bat – dem Bauern wieder zurück.

Aufregung über Knigge

Die versuchte Schächtung eines Schafes ist nur die Spitze des Eisbergs von skurrilen Ereignissen, die sich in der Region Zell am See und Kaprun abspielen, seit wieder die Araber zu Gast sind. Von Diebstählen, Handgreiflichkeiten und Verkehrsvergehen wird berichtet. Und spätestens seit diesem Jahr ist klar, warum es der frühere Tourismusdirektor der Region für wichtig erachtete, speziell für die arabischen Urlauber eine Broschüre mit Benimmregeln aufzulegen. Dieser “Knigge” für Araber wurde – wie berichtet – nach Protesten ausländischer Medien wieder eingezogen.

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