Mordaufrufe: Wien als Hotspot für radikale Islamisten

In Wien dürfte sich eine neue Szene radikaler Islamisten nach dem Vorbild der Terrorgruppe Islamischer Staat (im Irak und Syrien, ISIS) gebildet haben. Ans Tageslicht kam dieser gefährliche Vorgang durch eine Beschwerde der Yezidischen Gemeinde.

Verfassungsschutz sieht keine konkrete Gefährdung

Die Yeziden werfen dem Innenministerium Untätigkeit bei radikal-islamischen Übergriffen auf ihre Gemeinde in Wien vor. So soll es bereits zu Mordaufrufen in einschlägigen Moscheen und auch im Internet gekommen sein. Die Gemeinde der Yeziden umfasst in Wien ca. 700 Personen. Innenministeriumssprecher Karl-Heinz Grundböck verwies angesichts der Drohungen auf den aktuellen Verfassungsschutzbericht und die Beobachtung solcher Gruppierungen. Eine konkrete Gefährdung der in Österreich lebenden Yeziden sieht Grundböck nicht.

Wien Hotspot für Islamisten

Ein Ableger der radikalen Islamistenorganisation in Wien würde eine neue Dimension des organisierten Terrors in der Hauptstadt bedeuten. Es soll bereits hunderte Sympathisanten mit den Nahost-Dschihadisten in Wien geben, die meisten von ihnen in den Bezirken Floridsdorf und Donaustadt. Meist sind es jugendliche Migranten ohne Arbeitsplatz, welche sich über das Internet radikalisieren und die Freizeit für das Erlernen von Kampfsportarten benutzen, so der Verfassungsschutz. Auch das offene Zeigen und Tragen von Dschihad-Fahnen konnte man in Wien zuletzt öfter beobachten.

Ein treffender und sehr kritischer Kommentar zur aktuellen Situation des wachsenden Islamismus wurde übrigens kürzlich in der Tageszeitung Die Presse veröffentlicht. Darin wird vor allem die Rassismuskeule von Muslimen und deren Verbänden bei jeglicher Kritik an ihnen angeprangert.  

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