Sozialistische Jugend blamiert sich mit Aussendung

Da dürfte selbst auch der ehemalige freiheitliche Justizminister Dieter Böhmdorfer nicht schlecht gestaunt haben. Die Sozialistische Jugend (SJ) veröffentlichte eine Presseaussendung, in der sie „Böhmdorfer“ bemühte, Schritte zur Legalisierung von Cannabis zu setzen. Wörtlich heißt es: „Vor allem die Minister Böhmdorfer und Stöger sind nun gefordert ein Konzept auszuarbeiten und dann auch umzusetzen.“ Was die Sozialistische Jugend offenbar nicht wusste oder noch immer nicht weiß, ist, dass Böhmdorfer bereits seit 26. Juni 2004 nicht mehr Justizminister ist. Es gab zwischen dem jetzigen Justizminister, der übrigens Wolfgang Brandstetter heißt, und Dieter Böhmdorfer immerhin fünf andere Justizminister. Wieso die SJ gerade Böhmdorfer zur Verantwortung ziehen will, weiß wohl nur sie ?selbst.

SJ sorgt für Spott und Gelächter

Auf Facebook und Twitter sorgte die peinliche Verfehlung der roten Parteijugend für regelrechtes Gespött. Auch Maximilian Krauss, stellvertretender Bundesobmann des Rings freiheitlicher Jugend (RFJ), nahm zu dieser SJ-Panne Stellung und vermutete, dass deren Pressestelle wohl „leicht benebelt“ gewesen sein dürfte. „Da sind mit den Jung-Roten wohl wieder einmal die Pferde durchgegangen. Die Aussendung ist ebenso lächerlich wie die permanenten Versuche, Drogen für unsere Jugend offen zugänglich zu machen. Das können sich die linkslinken Hascherln hinter die Ohren schreiben: Eine Legalisierung von Suchtgift werden wir Freiheitliche zu verhindern wissen“, betonte Krauss. Und überhaupt würden die 12.000 Unterschriften der SJ-Petition gerade einmal zwei Promillie der Wahlberechtigen entsprechen. 

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