Peinliches Putzwagen-Posting auf Faymanns Facebook-Seite sorgt für Häme in sozialen Medien

Schön langsam kann man sich wirklich die Frage stellen, wie dieser Mann, der nicht einmal den Inhalt auf seiner eigenen Facebook-Seite in den Griff bekommt, Bundeskanzler von Österreich sein kann. Werner Faymann sorgt mit seinem Posting, auf dem ein Bild von einem Putzwagen zu sehen ist und in dem ein Text aus der Süddeutschen Zeitung (SZ) gestohlen wurde, für Empörung und Häme in den sozialen Netzwerken. Die Macher der Facebook-Seite des Kanzlers waren sich nicht zu blöd, aus Anlass des 175-jährigen Bestehens der Fotografie einen Putzwagen ins Bild zu hieven und dazu den Text des SZ-Redakteurs Wolfgang Kemp zu stellen, der unter dem Titel „Hausgeburt“ über das Thema „Fotografie“ philosophiert.

Warum es Werner Faymann wichtig erschien, auf seiner Facebook-Seite ein Putzwagenfoto zu posten, bleibt dahingestellt. Jedenfalls sorgte diese Tat für Verwirrung – und dem Sozial-Media-Teams des Bundeskanzlers blieb nichts anderes übrig, als sich zu entschuldigen: „Dass unser heutiges Posting in Verbindung mit einem interessanten Artikel aus der Süddeutschen Zeitung für Verwunderung oder Aufregung gesorgt hat, tut uns leid. Wir werden in Zukunft verstärkt darauf achten, dass keine missverständlichen Beiträge gepostet werden und stets die korrekte Quellenangabe vorzufinden ist.“

Urheberrecht des Autors verletzt

Peinlich genug, dass man offenbar nicht einmal im Bundeskanzleramt auf das Urheberrecht eines Autors achtet, wurde das Posting rasch wieder gelöscht. Den wenigen Facebook-Fans des Werner Faymann blieb so erspart, zu sehen, wie das Reinigungsmaterial im Kanzleramt aussieht. Der Kanzler macht sich seit seinem Auftritt in den sozialen Medien immer wieder lächerlich. Während HC Strache unangefochten der Social-Media-Star der Innenpolitik ist und weit mehr als 200.000 Facebook-Fans aufweisen kann, blieb Werner Faymann trotz skandalösem mit Steuergeld finanzierten Facebook-Auftritt und einer Schar von Mitarbeitern sogar hinter seinem spottenden Double Werner Failmann. Der Kanzler bleibt bis heute ein Social-Media-Zwerg, auch sein Ausflug in die Twitter-Welt ließ ihn alsbald auszwitschern.

Interessant: Die Projektverantwortliche für Faymanns Versuch, in der Web-Welt Fuß zu fassen, ist Angelika Feigl. Sie war zuerst Pressesprecherin des Kanzlers, bis ihr diese Funktion anscheinend sogar selbst als unvereinbar zuwider wurde und sie sich fortan für die sozialen Medien kümmerte. Unvereinbarkeit – warum? Weil Feigl die Frau des Innenpolitikchefs der Kronen Zeitung, Claus Pándi, ist und als solche eine besonders zweifelhafte Rolle in der Beziehung zwischen Kanzleramt und Kronen Zeitung spielt.

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