Hamburgs Linksextremisten feiern Hausbesetzungen

Vom 27. bis zum 31. August 2014 feiern sich die Linksextremisten in der Hansestadt Hamburg wieder einmal selbst. Bei den sogenannten “Squattingdays” wird die Hausbesetzung des “Kulturzentrums” “Rote Flora” und des sogenannten Gängeviertels abgefeiert. Im “Links-Sprech” der extremistischen Hausbesetzerszene Hamburgs soll die “solidarische Raumnahme” auf Kosten Privater und der Allgemeinheit gehörig abgefeiert werden. Dementsprechend selbstbewusst geben sich die Linksextremisten an ihren Jahrestagen:

Nichts weniger als der Jahrestag einer kollektiven Aneignung oder auch Besetzung. Vor dem Hintergrund stadtweiten Leerstandes und chronischen Mangels an Flächen für unkommerzielle Kultur und soziale Projekte, auf den aktuell gerade wieder die Kampagne “solidarische Raumnahme” hinweist, machte erst diese gemeinsame Grenzüberschreitung kollektive Strukturen und Freiräume möglich. Diese waren unabdingbar, um die heute weltweit bekannten Projekte entstehen zu lassen.

Hausbesetzer wollen neue Räumlichkeiten übernehmen

Ob es auch heuer wieder zu Ausschreitungen kommt, wie beim Schanzenfest 2013, wird von vielen Beobachtern der Szene angenommen. Dass mit der Roten Flora und dem Gängeviertel allein noch längst nicht Schluss sein wird in Sachen Hausbesetzung in Hamburg, hat die linksextreme Szene bereits angekündigt. Sie ist schon auf der Suche nach neuen “Objekten”:

Leider haben die Verantwortlichen wohl nichts aus dem Aufbegehren von Recht auf Stadt der letzten Jahre und den Entwicklungen um das Gängeviertel gelernt. Bei friedlichen Besetzungen und Thematisierungen von Leerstand, wie kürzlich im Münzviertel durch die Anwohner_Innen oder im Rahmen des Refugee Welcome Center im Karoviertel, wird den berechtigten politischen Anliegen mit Repression durch martialische Polizeiaufgebote begegnet. Die Squattingdays Ende August bieten eine neue Gelegenheit, theoretisch und praktisch die Frage zu stellen, wem die Stadt eigentlich gehört und sich mit Aktiven aus anderen Zusammenhängen auszutauschen, zu diskutieren und gemeinsam zu handeln.

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