China etabliert Yuan-Drehscheibe in Frankfurt

Mit Riesenschritten bereitet die Weltmacht China den währungspolitischen Eroberungsfeldzug auf für die Landeswährung Yuan auf der internationalen Bühne vor.  Vergangenen Dienstag eröffnete ausgerechnet in Frankfurt am Main die erste Clearing-Bank der Chinesen in Europa. Weitere Clearing-Banken in Luxemburg und Großbritannien sind bereits in Gründung. Die Clearing-Banken dienen dazu internationale Finanztransaktionen und Handelsströme zukünftig in der Yuan-Währung abzuwickeln. Ab September sollen dann in Deutschland bereits Handelsbeziehungen mit China über die Frankfurter Clearing-Bank abgewickelt werden.

Als “Partner-Institut” haben sich die Chinesen die Deutsche Bank ins Boot geholt. Bald sollen weitere deutsche Bankinstitute in eine Kooperation mit der Clearing-Bank geholt werden. Der bisher für den China-Handel verwendete Bankenplatz Honkong soll mittelfristig abgelöst werden.

Wachsende Yuan-Handelsvolumen stützen neue Weltwährung Yuan

Über die Ankurbelung der Verwendung des Yuan in möglichst vielen Handelstransfers soll dieser mittel- und langfristig auch als Weltwährung etabliert werden. Im Sinne einer “Arbeitsteilung” hatten die sogenannten BRICS-Staaten bereits Mitte Juli eine eigene “alternative Weltbank” aus der Taufe gehoben.

Diese “neue Weltbank” soll die währungs- und wirtschaftspolitische Hegemonie der USA zurückstutzen, wofür sowohl China als auch Russland gerade angesichts des Ukraine-Konflikts viele gute Gründe sehen. 

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