Sächsische FDP wegen Postenschacher angezeigt

Ganz im Stile einer Altpartei offenbarte sich kurz vor ihrem Ausscheiden aus Landesregierung und Landtag noch die FDP im deutschen Bundesland Sachsen. Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) soll noch rasch vor den Landtagswahlen am kommenden Sonntag zwei FDP-Staatssekretäre zu Beamten auf Lebenszeit bestellt haben. Die Spitzenkandidatin der Alternative für Deutschland (AfD) Frauke Petry hatte dies aufgedeckt und nun zur Anzeige bei der Staatsanwaltschaft gebracht. Die AfD geht in ihrer Anzeige vom Verdacht der Untreue aus.

AfD-Herausforderin Petry beziffert den Schaden für die sächsischen Steuerzahler mit bis zu 200.000,- Euro und spricht den frisch bestellten Beamten darüber hinaus auch noch die notwendige Qualifikation für diese „Beförderung“ im öffentlichen Dienst ab.

FDP-Chef Holger Zastrow am falschen Fuß erwischt

Dieser Verdacht des Postenschachers hatte FDP-Chef Holger Zastrow und seinen politisch arg zerzausten Freien Demokraten gerade noch gefehlt. Nun kurz vor der alles entscheidenden Landtagswahl tümpelt die Sachsen-FDP nämlich nur noch bei matten drei Prozent herum. Dies würde damit auch in Sachsen den sicheren Abschied aus der Landespolitik bedeuten.  Demgegenüber liegt Herausforderer AfD bereits bei sieben Prozent und auch die medial bereits abgeschriebene NPD könnte mit neuerlich fünf Prozent wieder in den Landtag einziehen. 

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