Kartoffeldiebe suchen burgenländisches Grenzgebiet heim

Ein neuer Fall von großangelegtem Diebstahl in der burgenländischen Landwirtschaft wurde nun bekannt. Bislang unbekannte Diebe hatten bei einem Gemüsebauern im nordburgenländischen Andau insgesamt 16 Tonnen Kartoffel “illegal abgeerntet”. Die Diebe müssen laut Auskunft des betroffenen Landwirts bestens ausgerüstet vorgegangen sein, da man eine solch groß angelegte Ernteaktion nur mit technischem Hilfsgerät, etwa einer Kartofellerntemaschine und Transport-LKWs bewerkstelligen kann.

Da das Grundstück direkt an der österreichisch-ungarischen Grenze liegt, liegt nahe, dass es sich um “kriminelle Grenzgänger” aus Ungarn gehandelt haben könnte. Bereits in den vergangenen Jahren waren die burgenländischen Landwirte immer wieder mit solchen kriminellen Übergriffen konfrontiert.

Landmaschinen und Holunder-Ernte wurden auch schon gestohlen

Aber nicht nur auf Kartoffel, wie im aktuellen Fall, haben es die mutmaßlich ausländischen Diebe abgesehen. In den letzten Jahren kam es immer wieder zu Diebstählen bzw. Diebstahlversuchen an landwirtschaftlichen Maschinen, wie etwa Traktoren oder landwirtschaftliche Anhänger. Spektakulär waren etwa 2012 und 2013 auch großangelegte Diebstahlsaktionen gegen eine Holunder-Plantage.

Die damaligen Diebe hatten sogar Sicherheitsumzäunungen des betroffenen Landwirts einfach überwunden und waren mit der vollständigen Holunder-Ernte bei Nacht und Nebel nach Ungarn verschwunden.

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