Teure Propaganda-Maschine für österreichisches Brustkrebs-Früherkennungsprogramm

Bevor der sachpolitisch gänzlich erfolglose Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) im Amt des Verkehrsministers weiter versorgt wurde, hatte er noch eine parlamentarische Anfragezum österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramm an die Vorsitzende des parlamentarischen Gesundheitsausschusses, Dagmar Belakowitsch-Jenewein (FPÖ), zu beantworten. Obwohl dieses neue System wieder einmal ein Bauchfleck Marke Stöger war, kostete die Gesamtabwicklung des Projekts horrende Summen, die wieder einmal Versicherte und Steuerzahler zu berappen hatten.

Die Einrichtung und der Betrieb der „Koordinierungsstelle Competence Center Integrierte Versorgung“ (CCIV) der Wiener Gebierkrankenkasse inklusive „Begleitung“ durch die Agentur IKP kostete seit 2013 insgesamt 1.069.000 Euro.

974.000 Euro an Personalkosten für Koordinierungsstelle

Wenn man sich die durch Stöger bekannt gegebene Abrechnung der Koordinierungsstelle CCIV  ansieht, so kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der ehemalige Spitzenfunktionär der Oberösterreichischen Gebietskrankenkasse seinen Genossen in der WGKK ein „Körberlgeld“ zukommen lassen wollte. Von den bisher insgesamt 974.000 Euro an Personalkosten für die Koordinierungsstelle fallen nämlich allein auf die sogenannte „Implementierungsphase“ mehr als 600.000 Euro.  Damit nicht genug, schluckte auch die PR-Begleitung durch die Agentur IKP rund 96.000 Euro. 

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