SPÖ-Abgeordneter hat Angst um österreichischen Briefmarkenschatz

Wenig Vertrauen hat der aus der oberösterreichischen Stadt Wels stammende SPÖ-Abgeordnete Franz Kirchgatterer in die Österreichische Post und deren Management. Kirchgatterer, im Zivilberuf Trafikant, sorgt sich massiv um die „Briefmarkenschätze“ der teilverstaatlichen Post. Laut Kirchgatterer sind die österreichischen Briefmarken von hohem Wert und es droht offensichtlich die Gefahr des „Ausverkaufs“:

Tausende verschiedene Markenmotive wurden in den vergangenen Jahrzehnten seitens der Post als Dauer- oder Sondermarken ausgegeben und die Briefmarkenjahrbücher erfassen und stellen diese Vielfalt sehr deutlich dar. Alle kostbaren Werte werden durch die Post AG sicher und entsprechend klimatisiert geschützt für die kommenden Generationen verwahrt.

In der Zentrale der Post AG ist eine nahezu lückenlose zeitliche Dokumentation aller österreichischen Markenmotive seit 1850 als philatelistische Zeitleiste didaktisch aufbereitet. Diese „Dauerausstellung“ ist das Ergebnis umfangreicher Archivsichtungen und wird laufend ergänzt und erweitert.

Wurde der österreichische Briefmarkenschatz bereits ausverkauft ?

Vom neuen Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) möchte der SPÖ-Abgeordnete in einer parlamentarischen Anfrage nun wissen, ob bereits in der Vergangenheit mit dem Briefmarkenschatz der Republik, geparkt beim ÖIAG-Tochterunternehmen Post AG, fahrlässig umgegangen worden ist und philatelistische Kostbarkeiten einfach ausverkauft worden sind. Gleichzeitig befürchtet der rote Politiker auch in Zukunft den Griff auf den Briefmarkenschutz durch Post-Generaldirektor Georg Pölzl und Co. Nun soll offensichtlich der Neo-Finanzminister Schelling als Eigentümervertreter der ÖIAG hier eingreifen.

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