Francois Hollande beschimpfte Arme als „Zahnlose“

Kein Fettnapf scheint zu klein zu sein, in den der amtierende Staatspräsident Frankreichs, Francois Hollande, nicht doch noch hineintappt. Nachdem die Umfragewerte in den Keller gerasselt sind und der zuletzt sogar mit dem Kauf eines ausländischen Brillenmodells negativen wirtschaftspolitischen Schlagzeile, droht ihm nun von einer Ex-Partnerin neuer Spott und Hohn. Valerie Trierweiler, Ex-Lebensgefährtin von Hollande, offenbart in einem politisch wie privat brisanten Buch, dass Hollande eine abschätzige Haltung gegenüber Armen pflegt.

So soll der Präsident und Spitzensozialist im privaten Kreisen immer wieder über Arme als „Zahnlose“ gewitzelt haben. Trierweiler wird laut Medien folgendermaßen zitiert: „Er, der Mann der Linken, spricht im Privaten von den ,Zahnlosen‘ und ist dabei stolz auf seinen Humor.“

Hollande ist Absolvent einer Eliteuniversität und stammt aus Bürgertum

Dass Hollande Standesdünkel gegenüber Armen hat, wäre mit seiner Biographie zu erklären und klingt durchaus plausibel. Der Arztsohn, stammt aus bürgerlichem Milieu und absolvierte nach seinem Rechtswissenschaftsstudium die Pariser Verwaltungselitehochschule École nationale d’administration (ENA). Mit dem „einfachen Volk“ hatte er eigentlich während seines ganzen Lebens nicht zu tun, da er als Regierungsmitarbeiter, Berufspolitiker und Rechtsanwalt zu den oberen Zehntausend gehört.

Mittlerweile hat sich rund um Hollands Armen-Äußerungen ein „Zickenkrieg“ entwickelt. Während Trierweiler an der Echtheit der Äußerungen Hollandes festhält, werden diese von Segolene Royale, Ex-Ehefrau des Staatspräsidenten und aktuelle Umweltministerin, in Abrede gestellt. 

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