60 Geschlechter künftig auf Facebook zur Auswahl

Das soziale Netzwerk Facebook hat vor einigen Jahren einen Boom erfahren, wie es sich so manch amerikanisches Unternehmen nur wünschen könnte. Weltweit wird das System mittlerweile benutzt, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben, Spiele zu spielen oder einfach nur der gesamten Welt die eigenen persönlichen Details vor die Füße zu werfen.

60 Geschlechter zur Auswahl

Während die einen hektisch nach immer mehr “Gefällt-mir” heischen, haben viele schon die Machenschaften des Gründers Mark Zuckerberg durchschaut. Der junge Multimilliardär setzt es sich zum Ziel, möglichst viele Informationen über die Menschen auf seiner Plattform wiederzugeben und Verknüpfungspunkte untereinander aufzuzeigen. Die meisten machen dabei auch bereitwillig mit und sind somit die perfekten Datenlieferanten für Werbepartner von Facebook.

Nun geht das amerikanische Netzwerkt aber noch einen Schritt weiter in der absoluten Steuerung und Durchleuchtung. Während in der vergangenen Zeit schon oftmals, vor allem in Europa, die Sicherheitseinstellungen und die mangelnde Privatsphäre bekrittelt wurden, will Facebook nun 60 Auswahlmöglichkeiten für das Geschlecht zur Verfügung stellen.

Vorerst nur in Deutschland

“Die Kategorien Frau und Mann genügen oft nicht, um auszudrücken, wie man sich selbst fühlt und wahrnimmt”, sagt die deutsche Facebook-Sprecherin Tina Kulow. Vorerst wird die Funktion nur in der Bundesrepublik Einzug halten. Eine Erweiterung auch für Österreich sei aber geplant, heißt es von Seiten des Unternehmens. Ausgearbeitet wurden die skurrilen Geschlechterdefinitionen gemeinsam mit dem Lesben- und Schwulenverband (LSVD). Besondere Schmankerl aus der langen Liste:

Androgyner Mensch, Pangender, Pangeschlecht, Two Spirit, drittes Geschlecht, viertes Geschlecht, Butch, nicht-binär oder gender variabel.

Was sich eher nach einem Faschingsscherz anhört, scheint nun für die virtuelle Gemeinde im benachbarten Deutschland erstmals Wirklichkeit zu werden. Vor allem bei Geburtstagen oder Freundschaftsanfragen sollte dies künftig behilflich sein.

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