“Deutschland verrecke” auf Mahnmal gesprüht

Südlich von Dortmund liegt das Gebiet von Syburg. Eine heute beliebte Ausflugsgegend mit einem ganz besonders historischen Ziel. Auf der Hohensyburg befindet sich ein liebevoll gepflegtes Mahnmal gegen Krieg und Nationalsozialismus. Ein unbekannter Soldat wurde dort in Stein gemeißelt und eine Gedenktafel an die Verstorbenen des 1. und 2. Weltkrieges angebracht. Erst kürzlich wurde das Mahnmal aufwändig renoviert – jetzt haben es unbekannte Linksextreme mit hasserfüllten Parolen beschmiert und dadurch massiv beschädigt.

Mahnmal der Geschichte

1930 wurde eine Skulptur in die Burgruine von Hohensyburg in Stein gemeißelt. Sie sollte an die gefallenen Soldaten aus der Gegend erinnern und mahnen. Später kam auch noch eine Gedenktafel der Opfer aus dem 2. Weltkrieg hinzu. Besonders bemüht darum waren Jürgen Einhaus und Wolfgang Thiemann, die eine Generalreinigung beim Eigentümer begehrten, dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe.

Der 63-jährige Jürgen Einhaus weiß eine tragische Familiengeschichte zu erzählen und ist darum bemüht, diese Zeit nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. “Noch am letzten Kriegstag wollten die Nationalsozialisten meinen Vater an die Wand stellen – Fahnenflucht”, schildert er den Ruhr Nachrichten.

Attacke von linker Seite

Nun steht man auf der Hohensyburg aber vor einem Schandfleck eines feigen Anschlags. Auf dem aus Stein gehauenen Soldaten und der Gedenktafel ist zu lesen: “Keine Opfer, sondern Täter”, “Nazi-Scheiße”, “Verrecke” und “Deutschland du Opfer”. Eben jene Parolen kennt man nur allzu gut von den Transparenten diverser linker Aufmärsche.

Wer die Täter sind, ist allerdings noch unklar. Mit schwarzem Lack aus Spraydosen wurde sogar das Wort “Frieden” übersprüht. Kontraproduktiv findet dies vor Allem Einhaus, weil die Stätte kein Ort der Huldigung, sondern der Mahnung sein sollte. Mit einem Anarchie-Zeichen wurde letztlich sogar die Tafel der gefallenen Soldaten übermalt und darunter geschrieben “Keine Opfer, sondern Täter”. Eine Verhöhnung aller Opfer der beiden Weltkriege.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Copy link