Einsatz im Asylquartier: Schutzwesten für Rettungskräfte

In einer beschauliche Ortschaft mitten in der deutschen Lausitz steht ein Vier-Sterne-Hotel und rund 150 Personen bewohnen es. Hört sich sehr idyllisch an, wenn da nicht gewisse Umstände wären, die das Spreehotel in Bautzen zur Problemzone machen. Nicht nur Spezialeinheiten der Polizei, sondern auch Rettungskräfte tragen stich- und schussfeste Westen bei ihrem Einsatz in diesem Haus.

Asylanten in Hotel einquartiert

Ähnlich wie im oberösterreichischen Gallspach wurde auch in Bautzen ein luxuriöses Hotel zum Quartier für Flüchtlinge aus aller Welt umfunktioniert. Seit Juli leben dort rund 150 Personen mit verschiedenem Migrationshintergrund zusammen und machen das Spreehotel zum Krisengebiet. Tunesier, Syrer und Afghanen sind die größten Asylgruppen im Hotel und seit deren Einzug kam es schon zu vielen Einsätzen von Polizei und Rettungskräften.

Ein Sanitäter schilderte der Bild-Zeitung, dass ihnen vorgeschrieben wird, bei Einsätzen in diesem Hotel spezielle Schutzwesten zu tragen. Auch Polizeisprecher Thomas Knaup weiß um die untragbare Situation bescheid: “Seit der Eröffnung ermittelt die Kripo in mehreren Fällen, welche sich innerhalb des Hauses zugetragen haben. Es kam zu Körperverletzungen und Sachbeschädigungen.”

Nach einer internen Überprüfung wurden auch die Rettungskräfte mit lebensrettenden Schutzwesten ausgestattet.

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