Freie Demokraten auf dem Marsch nach Nirgendwo

Die ehemalige Regierungs- und Staatspartei FDP befindet sich weiter auf dem Marsch nach Nirgendwo. Während die neue Bewegung „Alternative für Deutschland“ nach Sachsen auch in Thüringen und Brandenburg locker zweistellig wurde, versinken die Freien Demokraten weiter in der politischen Bedeutungslosigkeit. Mit lediglich 2,4 Prozent in Thüringen und 1,5 Prozent in Brandenburg ist die FDP unter ihrem neuen Bundesobmann Christian Lindner weiter auf dem Abstieg.

Nachdem die Freien Demokraten über viele Jahrzehnte als Koalitionspartner von CDU/CSU und SPD auf Bundes- und Länderebene mitregiert hatte, scheint sie niemand mehr zu brauchen. Der vom Wähler verordnete Marsch aus den Regierungen und Landtagen erinnert an ebenfalls gescheiterte Parteien.

Freie Demokraten folgen Zentrumspartei und Co.

So verschwand die Deutsche Zentrumspartei – in der Weimarer Republik noch mächtige Regierungspartei – lautlos von der Bildfläche. Und auch die ehemalige konservative Deutsche Partei musste ebenfalls Ende der 50iger Jahre ihren Abgang machen. Aktuell zerstreut sich die ehemalige Anhängerschaft der FDP in alle Richtungen. Während der konservativ-liberale Frank Schäffler ein eigenes Freiheitsinstitut gegründet hat, gründen ehemalige Mitstreiter vom linken Flügel der FDP eine eigene „soziale“ Liberale Partei in Deutschland. 

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