20.000 Ebola-Kranke von WHO in Westafrika erwartet

Immer unübersichtlicher wird die Lage im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Ebola-Virus in Westafrika. Aktuell wurden in den westafrikanischen Staaten Guinea, Liberia, Sierra Leone und Nigeria Krankheitsfälle mit Symptomen des Ebola-Virus festgestellt. Bisher sollen sich nach offiziellen Quellen rund 4.400 Personen mit der Seuchen-Krankheit infiziert haben, rund die Hälfte davon ist daran bereits gestorben. Gesundheitsexperten der Weltgesundheitsorganisation WHO rechnen mit bis zu 20.000 Infizierten in den nächsten Monaten. Pessimisten unter den Ärzten gehen sogar von einer Dauer der Seuche von zwölf bis achtzehn Monaten aus. Tritt diese Prognose tatsächlich ein, dann könnten sogar 100.000 Menschen am Ebola-Virus erkranken.

Immer mehr Mediziner an Ebola erkrankt

Bei der Bekämpfung von Ebola werden auch immer mehr Ärzte und Krankenschwestern Opfer der Seuche. So starben bisher allein in Sierra Leone vier Ärzte an den Folgen des Ebola-Virus. Dazu kommt, dass auch mindestens 50 Krankenschwestern an den Folgen der Krankheit gestorben sind. Eine Folge dieser Situation ist, dass sich immer mehr Ärzte und Krankenschwestern weigern, Personen mit Ebola-Verdacht zu behandeln. Es flüchten auch immer mehr Angehörige des medizinischen Personals aus den Seuchengebieten. Dazu kommt, dass etwa bürgerkriegsähnliche Auseinandersetzungen, wie in Sierra Leone oder Nigeria ebenfalls die medizinische Versorgung erheblich erschweren. 

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