„Schlag den Krauss“ – Antifa rekrutiert Prügel-Nachwuchs

Die Vorstellungen von Maximilian Krauss seien mit der gesetzlich vorgesehenen Tätigkeit im Stadtschulrat nicht „kompatibel“, begründete Wiens SPÖ-Bürgermeister Michael Häupl die Ablehnung des von der FPÖ vorgeschlagenen Kandidaten für den ihr gemäß Landesverfassung zustehenden Posten. Und Susanne Brandsteidl, die amtsführende Stadtschulratspräsidentin, deren Arbeit Krauss hätte kontrollieren sollen, gab zu Protokoll, sie halte es für „unvorstellbar, dass Rassisten öffentliche Funktionen übernehmen“.

ÖH verweigert Burschenschaftern Recht auf Bildung

Solcherart angestachelt legte der rot-grüne Narrensaum richtig los. Die Österreichische Hochschülerschaft forderte gar „Burschenschafter raus aus den Schulen und Hochschulen“ – und spricht damit einer gesellschaftlichen Gruppe das Recht auf Bildung ab. Da war der Weg nicht weit zur Gründung einer Facebook-Initiative, die ihren Aufruf, an einer Demonstration gegen den von Häupl ohnehin „verhinderten“ Krauss teilzunehmen, mit folgendem Satz begann: „Die FPÖ hat Maximilian Krauss, einen schlagenden Burschenschafter und berüchtigten Rassisten, zum stellvertretenden Stadtschulratspräsidenten nominiert.“

Im Aufwärmprogramm zu der angekündigten Demo, die am 18. September stattfand, ließen linksextreme Einpeitscher Kinder und Jugendliche mit einem Stock auf Krauss‘ Konterfei einschlagen, das von einer Kugel aus Zeitungspapier prangte – ein vorweihnachtlicher Brauch aus Lateinamerika, der hier zur Anstachelung von Kindern zu Hass auf Andersdenkende missbraucht wurde. Die Geister, die der Bürgermeister rief, begaben sich diesmal auf besonders tiefes Niveau.

Gegen Krauss und gegen Israel

Auf YouTube gestellt wurde das Video von der Organisation „Red Revolution“ – so nennt sich neuerdings die „Rote Antifa“. Gemeinsam mit anderen Splittergruppen sorgte sie auf der Demo selbst für Missstimmung: Anstatt – wie von den Demo-Organisatoren gewünscht – verbalaggressiv gegen Krauss vorzugehen, skandierten die Rotfahnenträger „Kindermörder Israel!“ und machten sich damit bei anderen Demonstranten keine Freunde. Einer schrieb auf Facebook:

das muss man mal zammbringen! während jüdische & muslimische schülerInnen gemeinsam gegen die FPÖ demonstrieren provozieren Wiener K-Gruppen (red revolution, RKOB, TIKB…) durchgehend mit laut gebrüllten Anti-Israel-Parolen!

Wurde das Jugendamt aktiv?

Von den „SchülerInnen“ – ob jüdisch, muslimisch oder gar christlich – war bei der Demo freilich wenig zu erkennen. Es waren die altbekannten linksextremen Kader von Linkswende oder Sozialistischer Linkspartei, die gegen Krauss auf die Straße gingen. Nicht einmal jene Kinder, denen die Antifa vorher den Stock zum symbolischen Krauss-Prügeln in die Hand gedrückt hatte, waren zu sehen. Möglicherweise ist das Jugendamt rechtzeitig eingeschritten, um die bedauernswerten linken Nachwuchs-Dschihadisten aus den Fängen der Hassprediger zu befreien. Obwohl das im rot-grünen Wien doch eher unwahrscheinlich wäre.

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