CDU-Duisburg verabschiedet sich vom Christentum

Während die CDU-Landesverbände in Sachsen, Thüringen und Brandenburg wegen des Erfolges der Alternative für Deutschland (AfD) noch ihre Wunden lecken, setzen Teile der “Christlich-Demokratischen Union” weitere Schritte, die den Boden für eine bürgerliche Alternative aufbereiten. Aktuell lässt die ohnehin seit Jahren der Ideologie von Multi-Kulti verbundene Duisburger CDU mit einer programmatischen “Neuerung” aufhorchen. Bei der Neufassung der Satzung der Duisburger CDU hat man einfach die “christliche Verantwortung” weggelassen.

Konkret strich man folgenden Passus: “[.] insbesondere das öffentliche Leben in Duisburg aus christlicher Verantwortung und auf der Grundlage der persönlichen Freiheit demokratisch zu gestalten.” Mit dieser Adaptierung begibt man sich auch außerhalb des Rahmens der Bundes- und Landessatzung der CDU.

Neu Nahrung für politische Konkurrenz im bürgerlichen Lager

Duisburg ist eine der Hochburgen islamistischer Umtriebe im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Durch diese Änderung der Satzungen macht die Duisburger CDU einen Kniefall vor dem wachsenden Islamismus und der Verdrängung der christlichen Leitkultur in dieser Stadt. Dabei sollte der Duisburger CDU das Wahlergebnis der diesjährigen Kommunalwahlen eine Lehre sein. Wegen der steigenden Probleme mit Zuwanderung und Islamismus waren die Bürgerliste Pro NRW mit vier, die AfD mit drei und die NPD mit einem Abgeordneten eingezogen. Die CDU hatte demgegenüber mit 21 Sitzen nur gut doppelt so viele Stimmen erreicht. Nun könnte es eine weitere Abwanderung von CDU-Wählern zur Konkurrenz geben.

Aber nicht nur in Duisburg wird die Satzungsänderung politisch noch weitere Konsequenzen hervorrufen, auch auf Bundesebene droht der CDU unter Angela Merkel durch die “Duisburger Satzungsaffäre” Gegenwind. Der Berliner Kreis, ein Zusammenschluss konservativer CDU-Abgeordneter, warnte schon wiederholt vor einem Linkskurs der Christdemokraten in Grundsatzfragen. Sollten sich noch mehr CDU-Gliederungen vom Christentum verabschieden, dann ist dies wohl das Ende für die Konservativen in der CDU.

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