Kölner Bonhotel wird Luxus-Asylwerberheim

Offensichtlich setzt der politische Hausverstand kollektiv aus, wenn es um Behausungen für Asylwerber geht. Nun wird in der Stadt Köln sogar ein bisheriges Luxushotel als Asylwerberheim herangezogen. Dies alles geschieht auf Betreiben der Grünen Stadtdezernentin für Soziales, Integration und Umwelt, Henriette Reker. Reker fordert seit Monaten „adäquate“ Behausungen für Asylanten und hatte schon seit langem das Bonhotel im schicken Villenviertel Marienburg für diesen Plan im Visier. Die Stadt Köln hatte das Luxushotel um wohlfeile 5,8 Millionen Euro erstanden und baut die Luxuszimmer nun auch noch auf Kosten der Steuerzahler um.

Um nicht weniger als 500.000 Euro werden nun die 92 Zimmer zu rund 80 Wohneinheiten mit Eigenküche umgestaltet. So soll nach den Vorgaben der Grünen Reker für die Asylanten ein entsprechender „Wohlfühleffekt“ erreicht werden.

Linker Flüchtlingsrat beklagt enges Luxushotel für Asylanten

Diese Luxusherberge mit maßgeschneiderten Asylunterkünften stößt allerdings bei der Asyllobby nicht nur auf Zustimmung. Für Claus-Ulrich-Prölß vom linken Flüchtlingsrat Köln sind die umgebauten Zimmer keineswegs für die Unterbringung von Asylwerbern tauglich. Prößl beklagt vielmehr die Enge und den Mangel an Privatsphäre durch die Raumaufteilung im bisherigen Hotel. 

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