Grazer Asylantenschlägerei wird Fall für Parlament

In der Nacht zum 30. August war es im Grazer Stadteil Gries rund um die Ägydigasse zu einer Massenschlägerei zwischen Asylwerbern gekommen. Eine Gruppe von rund 40 Personen hatte sich mit Macheten, Messern und Schlagstöcken bewaffnet und war aufeinander los gegangen. Die Polizei hatte im Zuge eines Einsatzes lediglich eine Person, einen 27-jährigen Afghanen, nach den Auseinandersetzungen angetroffen. Die anderen mutmaßlichen Täter verschwanden im Grazer Nachtleben. Nun beschäftigt sich auch das österreichische Parlament mit der Asylantenfehde in der steirischen Landeshauptstadt.

Der steirische FPÖ-Abgeordnete Mario Kunasek möchte nun detaillierte Auskunft von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) über die Vorgänge in Graz und den diesbezüglich erfolgten Polizeieinsatz. Damit rückt der schwelende Ausländer-Bürgerkrieg in Graz einmal mehr in den Focus der Politik.

Kosten und Aufenthaltsstatus der gewalttätigen Asylanten werden abgefragt

Der freiheitliche Abgeordnete interessiert sich in seiner Anfrage unter anderem für die Kosten des Polizeieinsatzes und den Aufenthaltsstatus der Asylanten in Österreich. Gleichzeitig möchte er auch wissen, wie viele Personen tatsächlich bei der Asylantenfehde verletzt worden sind und ob auch eingesetzte Polizisten zu diesem Kreis der Verletzten gehörten. Mikl-Leitner, die programmatisch vorhat, aus ganz Österreich ein einziges Asylantenheim zu machen, muss nun Rede und Antwort stehen. 

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