Tarantel-Invasion ist Fall für das österreichische Parlament

Mit einem besonderen „Naturschauspiel“ sind die Bewohner des Seewinkels konfrontiert. In den letzten Wochen sind gehäuft russische Taranteln aufgetaucht. Zuletzt wurde etwa Nickelsdorf von einer regelrechten Tarantel-Invasion entdeckt. Aus Mauslöchern krochen die Taranteln, die sich in der Natur vor allem von Mäusen und anderen kleinen Nagetieren ernähren. Durch starke Regenfälle sind die Spinnen auch in bewohnte Gebiete verstärkt „eingewandert“.

Die russischen Taranteln sind „Springspinnen“, deren Biss für den Menschen nicht tödlich ist, aber zu schmerzhaften Hautrötungen und Wunden führen kann. Nun beschäftigt sich das österreichische Parlament mit dem Auftreten dieser eigentlich unter Naturschutz stehenden Spinnentieren.

FPÖ-Tierschutzsprecher ist der russischen Tarantel auf der Spur

Nun hat FPÖ-Tierschutzsprecher Abg. Josef Riemer die Invasion der russischen Tarantel auf die politische Agenda gesetzt. Der FPÖ-Abg. hat nun eine Anfrage an die für Tierschutz zuständige Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SPÖ) gestellt. Unter anderem soll die rote Ministerin darüber Auskunft geben, wie die russische Tarantel ursprünglich nach Österreich gekommen ist und wie viele Exemplare es gibt. Auch die Möglichkeit einer „Absiedlung“ der Springspinnen soll Oberhauser prüfen. 

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