EU und USA wollen Putin stürzen

Kaum ein Tag vergeht, an dem die großen westlichen Massenmedien nicht Stimmung gegen Russlands Politik und allen voran Wladimir Putin machen. Besonders die deutschsprachigen Medien fordern nun im Zuge des Konfliktes immer offener den Sturz des russischen Präsidenten, um Platz für ein US- und EU-höriges Regime zu schaffen, wie es bereits in der Ukraine geschah. So wird nun der ehemalige Oligarch Michail Chodorkowski dafür von Europa aus in Position gebracht.

Chodorkowski gründet prowestliche Bewegung

Obwohl Michail Chodorkowski mit der Auflage sich nicht mehr politisch zu betätigen vorzeitig aus seiner Haft entlassen wurde, brach er dieses Versprechen nun und gründete die proeuropäische Oppositionsbewegung „Offenes Russland“. Damit will er Putin bei den Parlamentswahlen 2016 herausfordern und einen „Kurswechsel“ in Russland vollziehen. Kritiker meinen, dass Chodorkowski schon in seinen Jahren als Chef des Ölkonzerns Yukos mit amerikanischen und europäischen Politikern unter einer Decke stecke, um Russlands Bodenschätze und Ressourcen unter die Kontrolle ausländischer Firmen zu bringen.

Seit seiner Entlassung soll Chodorkowski nun sukzessive auf einen Regimewechsel in Russland vorbereitet werden. Die westlichen Sanktionen gegen Russland spielen ihm dabei in die Hände, da Putins Position dadurch scheinbar geschwächt wurde. Aktuell ist Chodorkowski in Deutschland unterwegs, um für seine Bewegung „Offenes Russland“ zu werben.

Medien wandeln Friedensdemo zu „Anti-Putin-Demonstration“ um

Die erst kürzlich veranstaltete Friedensdemonstration in der russischen Hauptstadt Moskau war ebenfalls ein gefundenes Fressen für westlichen Medien. Schnell sprach man von „tausenden Menschen“, welche gegen Putin und seine Ukrainepolitik demonstrierten. In Wahrheit war es eine Demonstration für Frieden und gegen Krieg, veranstaltet von der nationalen Opposition und zahlreichen aus dem Westen finanzierten NGO´s. Von den „tausenden Teilnehmern“ sah man aber meist nur Fotos in Nahaufnahme, was an der kolportierten Teilnehmerzahl zweifeln lässt.

Für eine Anfang Oktober in Moskau stattfindende Demonstration gegen die westlichen Sanktion werden hingegen an die zwei Millionen Teilnehmer erwarte. Es bleibt zu bezweifeln, dass westliche Medien auch über dieses Ereignis ähnlich aufgeregt berichten werden

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