FPÖ gegen Dschihad-Kindergärten

Der islamische Fundamentalismus versetzt weite Erdteile in Angst und Schrecken. Der Arabische Frühling wurde zum islamistischen Schneeregen. Doch der Orient ist nicht allein mit seinen Sorgen. Die Integration von muslimischen Zuwanderern in westliche Gesellschaftssysteme ist offenkundig gescheitert. Die Bundesregierung und allen voran Integrationsminister Sebastian Kurz sowie Kulturminister Josef Ostermayer freuen sich über das neue Islamgesetz. Doch die Realität dürfte die angekündigten Verschärfungen im Kampf gegen den Fundamentalismus längst nicht nur eingeholt, sondern überholt haben.   

Salafisten kontrollieren Kindergärten

Der renommierte türkische Islamwissenschaftler Ednan Aslan erklärte in einem Interview mit der Tageszeitung Die Presse, dass von 150 islamischen Kindergärten in Wien nahezu alle unter dem Einfluss von Salafisten und Muslimbrüdern stünden. Demnach werden bereits kleine Kinder von Extremisten und Fundamentalisten ideologisch missbraucht. Die FPÖ fordert in diesem Zusammenhang entschlossene Maßnahmen. Der FPÖ-Klubobmann im Wiener Rathaus, Johann Gudenus und die freiheitliche Familiensprecherin Anneliese Kitzmüller wollen Dschihad-Kindergärten geschlossen wissen. Beide sehen lokal Wiens Bürgermeister Michael Häupl und bundespolitisch auch Familienministerin Sophie Karmasin in der Pflicht. „Wenn wir zusehen, wie Extremisten unsere Kinder erziehen, dann steht uns eine gesellschaftliche Katastrophe ins Haus“, warnt Kitzmüller vor der bisher über weite Strecken praktizierten Vogel-Strauß-Politik der Regierungsparteien.

IGGiÖ machtlos

Im Namen Allahs werden Jesiden ermordet. In Syrien tobt seit Jahren ein grausamer Bürgerkrieg unter dem Banner des Islamismus. Bisher haben sich mindestens 140 Menschen von Österreich aus auf den Weg in den Heiligen Krieg gemacht, um sich der Al-Kaida nahestehenden Gruppen oder dem Islamischen Staat anzuschließen. Es stellt sich also kaum mehr die Frage, welche Saat Muslimbrüder und Salafisten in kleinen Kindern säen. Doch die Alarmglocken schrillen leiser als anzunehmen wäre. Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich und ihr Integrationsbeauftrager Omar Al-Rawi etwa verharren zumindest vordergründig weitgehend in Lethargie. Der Präsident der IGGiÖ, Fuat Sanac, wurde nicht müde, in Interviews seine Machtlosigkeit im Kampf gegen die Radikalisierung Jugendlicher zu betonen. „Hier würde eine verantwortungsvolle Islamische Glaubensgemeinschaft mit Nachdruck reagieren. Etwa in Gestalt von Omar Al-Rawi – wenn er seine Rolle als Integrationsbeauftragter ernst nehmen würde“, kritisiert Johann Gudenus die augenscheinliche Zurückhaltung. Die FPÖ werde es jedenfalls nicht hinnehmen, dass unsere Kinder und unsere Gesellschaft nicht vor „Dschihad-Pädagogen“ geschützt werden, kündigte Kitzmüller parlamentarische Initiativen an.

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