“Tom und Jerry”: Political Correctness schlägt zu

Selbst die bei Jung und Alt bekannte und beliebte Zeichentrickserie “Tom und Jerry” droht der politisch korrekten Sprachpolizei zum Opfer zu fallen. Auf Amazon sind die Katz-und-Maus-Geschichten mit einem Warnhinweis wegen “Rassismus” versehen. Der Grund: Hin und wieder ist eine schwarze Haushälterin zu sehen, die im Haus arbeitet, in dem die Szenen stattfinden.

Die Serie stammt größtenteils aus der Zeit um den Zweiten Weltkrieg und spiegelt daher die damalige Gesellschaft wieder, in der Schwarze oft im Haus weißer Familien beschäftigt waren. Amazon warnt deshalb: “Die Kurzfolgen von Tom und Jerry können ethnische und rassistische Vorurteile beinhalten, die zur damaligen Zeit in der amerikanischen Gesellschaft weit verbreitet waren”, zitiert die Kronen Zeitung.

Sieben Oscars für “Tom und Jerry”

Kritiker stoßen sich dabei unter anderem daran, dass die Haushälterin panische Angst vor der Maus Jerry hat und z.B. auf Möbel flüchtet. Sie sehen dies als der Belustigung der weißen Familien dienend. Ob der Humor nicht doch hautfarbenunabhängig in den schlauen Plänen der Maus versteckt ist, sollte der Serienfreund am besten selbst entscheiden – wie es zum Beispiel bei den Oscar-Verleihungen geschah, in denen sieben Tom und Jerry-Trickfilme den begehrten Preis erringen konnten.

An dieser Stelle soll erinnert werden, dass die Gutmenschen auch bei Pippi Langstrumpf einen Rassismus (Stichwort: Negerköngi) erkennen wollen. Auf Leserbriefseiten der Kronen Zeitung erteilt allerdings die überwiegende Mehrheit der Menschen den Wünschen, Pippi Langstrumpf zu zensurieren, eine klare Absage.

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