Grüne machen “Travestieparty” mit Conchita Wurst vor dem Europäischen Parlament in Brüssel

An Conchita Wurst scheiden sich auch in Brüssel die Geister. Thomas Neuwirth, der sich hinter der Kunstfigur verbirgt, ist zu einem Konzert vor dem Europäischen Parlament in Brüssel eingeladen worden. Drei Mal dürfen Sie raten, von wem? Natürlich von den Grünen. Mit diesem Widerstand hatten sie aber nicht gerechnet – erst nach mehreren Diskussionen unter den Fraktionen gab es grünes Licht für die Song-Contest-Siegerin.

Die grüne Vizepräsidentin des Europaparlaments, Ulrike Lunacek, nannte den Auftritt als Signal für Offenheit, Toleranz und Respekt. Dagegen spricht der freiheitliche EU-Abgeordnete Harald Vilimsky von einer “grünen Travestieparty”. Statt für ein Europa-Konzert für Conchita Wurst Geld auszugeben, sollte man lieber Geld für verfolgte Minderheiten im Irak ausgeben, meint Beatrix von Storch, EU-Abgeordnete der Alternative für Deutschland (AfD). Schließlich handle es sich bei Conchita Wurst um einen singenden Mann mit Bart in Frauenkleidern.

Der Papst kommt nach Conchita Wurst

ORF-Korrespondent Raimund Löw berichtete über den Protest der konservativen Parteien in der Sendung “kultur heute” und sagte, dass vor Conchita Wurst auch die Punkergruppe “Bussi Riot” und der Sänger Bono Gäste des Europaparlaments waren. Und fast rechtfertigend für den Auftritt von Thomas Neuwirth sagte Löw, dass im November sogar der Papst aus Rom nach Brüssel kommen werde. Ein Vergleich, der nur einem Raimund Löw einfallen kann.

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