Geschächtete Kadaver in Quellschutzgebiet entsorgt

Am 4. Oktober findet jährlich der Welttierschutztag statt. Von 4.-7. Oktober fand dieses Jahr zeitgleich auch das Opferfest der islamischen Gemeinde statt. Während bei erstem der Schutz der Tiere und der Artenerhalt im Vordergrund steht, ist das Opferfest Anlass zur Schächtung tausender Tiere. Bei dieser qualvollen Prozedur wird den Lebewesen bei vollem Bewusstsein die Kehle durchgeschnitten, um es ausbluten zu lassen.

Eindeutige Schächtungsspuren

Ausgerechnet am vergangenen Wochenende wurden in einem Tiroler Waldstück rund 15 bis 20 Schafskadaver gefunden. Allesamt zerstückelt und geköpft. Ob die blutige Tat mit den muslimischen Festtagen in Zusammenhang steht, ist noch nicht geklärt. Experten vor Ort konnten jedoch an den Überresten der Tiere eindeutige Hinweise einer Schächtung feststellen.

Auch wem die Tiere gehörten und wer sie verkauft hat, wird derzeit ermittelt. Da alle Plaketten entfernt wurden, ist der ehemalige Halter der Schafe nicht direkt ermittelbar. Gefunden wurden die Schlachtabfälle der Tiere von Spaziergängern in einem Waldstück bei Natters. Die Passanten verständigten die Polizei, welche grüne und rote Markierungen am Kopf der Schafe ausmachte, welche eventuell eine Klärung der Herkunft erleichtern könnte.

“Die Täter haben vom Weg aus die Köpfe, Innereien, Felle und Beine in den Waldhang geworfen. Sie müssen wohl mit einem Lieferwagen gekommen sein”, so Manfred Jenewein von der Polizeiinspektion in Mutters, welche nun die Bevölkerung um Hinweise bittet. Brisant ist der grausige Fund nicht nur wegen der Massenschächtung, sondern auch, weil das Waldstück in dem die Entsorgung erfolgte, ein Quellschutzgebiet ist.

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