Banken drohen liquiden Unternehmen mit Strafzinsen

Das Diktat der Europäischen Zentralbank (EZB) unter ihrem Präsidenten Mario Draghi führt dazu, dass nun einzelnen Banken von ihren Kunden sogenannte „Strafzinsen“ verlangen wollen. Sie geben damit die ihnen von der EZB auferlegten Zinsen für Finanzeinlagen weiter. Mit dieser Maßnahme sollen Banken-Gläubiger offenbar zu Banken-Schuldnern gemacht werden.

In Deutschland trifft dies laut Deutschen Wirtschaftsnachrichten etwa den Baumarktkonzern Hornbach, das Luftfahrtunternehmen Lufthansa und den Energiekonzern Eon. Alle drei gemeinsam haben das Pech, dass sie Geld auf der hohen Kante und dieses auf ihren Bankkonten liegen haben. Volkstümlich ausgedruckt: „Der deutsche Sparefroh soll den Bankkunden ausgetrieben werden“.

Finanzielle Liquidität wird nachhaltig bestraft

Diese nun auch gegenüber Endkunden gelebte Strafzinsenpolitik führt im Resultat dazu, dass finanzielle Liquidität bestraft wird. Unternehmen und in weiterer Folge wohl auch individuelle Sparer sollen offensichtlich weg von einer soliden Bankeinlage und in hochriskante Finanzinvestitionen gedrängt werden.

Im Resultat kommt es zu einem weiteren Vertrauensverlust gegenüber den Banken bei kommerziellen und privaten Kunden. Sollten sich nach und nach immer mehr Banken dieser Strafzinspolitik anschließen, dann haben die Kunden nämlich auch keine Ausweichmöglichkeiten mehr. 

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