CDU-Landrat nimmt keine Asylanten mehr auf

„Das Boot ist übervoll“ – Dies bewahrheitet sich nun im Zusammenhang mit der Asylantenflut im Landkreis Esslingen. Der dortige Landrat Heinz Eininger (CDU) schreit nun Alarm für seinen Verantwortungsbereich und möchte ab 15. Oktober keine zusätzlichen Asylanten mehr aufnehmen. Der CDU-Regionalpolitiker gab bekannt, dass er dies nicht mehr verantworten könne, da für neue Flüchtlinge keine menschenwürdigen Bedingungen in seinem Bereich mehr vorhanden seien.

Die zuständige Innenministerin Bilkay Öney (SPD) gesteht via Medien wohl zu, dass die Lage in Esslingen schwierig sei, eine Korrektur der ungezügelten Asylantenzuteilung durch die Landesregierung passiert jedoch nicht.

Auch Kreis Ludwigsburg ist nicht aufnahmefähig

Aber nicht nur in Esslingen „geht nichts mehr“ in Sachen Asylanten-Aufnahme. Auch der baden-württembergische Landkreis Ludwigsburg sieht sich nicht mehr als aufnahmefähig. Die Stuttgarter Zeitung zitiert den Leiter des Ordnungsdezernats, Jürgen Vogt, der auch in seinem Verantwortungsbereich Handlungsbedarf sieht. Aktuell sind in Ludwigsburg 1.700 Asylanten untergebracht, 200 zusätzliche Flüchtlinge pro Monat werden dem Landkreis „zugeteilt“. Vor allem der Kostendruck wird immer größer, da die Pauschalbeträge, die aus Stuttgart kommen, längst nicht kostendeckend sind.

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