Schweinefleischexporte wegen Russland-Sanktionen gefährdet

Nach den Obst- und Gemüsebauern sind nun auch die Schweinezuchtbauern durch die Ukraine-Krise und denen damit zusammenhängenden Russland-Sanktionen bedroht. Durch das Verbot der Schweinefleischexporte nach Russland ist der europäische Fleischmarkt zusammengebrochen. Große Schweinefleischexporteure wie Deutschland oder Dänemark haben den Fleischmarkt in den vergangenen Monaten mit Frischfleisch regelrecht “geflutet”.

Seit August 2014 ist in Folge der Russland-Sanktionen der Erzeuger-Kilopreis von 1,70 Euro auf 1,45 Euro gesunken. Dies fällt nun auf die österreichischen Schweinebauern zurück. Auch die Futtermittelerzeuger und Stalltechnikanbieter sind von der Krise betroffen.

6.000 Schweinezuchtbauern in Oberösterreich betroffen

Allein das Bundesland Oberösterreich ist mit derzeit 6.600 Schweinebauern der größte Fleischproduzent und dadurch am stärksten betroffen. Sogar ÖVP-Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger zeigt sich von der Fleischproduzentenkrise alarmiert, heuchelt aber weiterhin “Verständnis für die Russlandsanktionen”. Dabei mussten etwa allein die Obst- und Gemüsebauern in Oberösterreich in den vergangenen Wochen 600 Tonnen Kraut vernichten.

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