Einstige Cash-Cow Wien-Moskau entwickelte sich zur Problemstrecke

Schon des Öfteren berichtete unzensuriert.at über die Sanktionen gegen Russland, auf welche sich die EU geeinigt hat. Die Sanktionen des Westens würden Russland nicht davon abhalten, wirtschaftlich stärker zu werden, glaubt der russische Präsident Wladimir? Putin. Ganz anders sieht es bei den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union aus. Besonders hart hat es dabei die Alpenrepublik Österreich getroffen. Heimisches Obst, Gemüse und auch Fleischwaren sind jetzt in Russland tabu. Ausgewirkt haben sich die Russland-Sanktionen auch auf den heimischen Tourismus.

Flugbranche betroffen

Die Nachfrage nach Russlandflügen hat bei zahlreichen Airlines spürbar nachgelassen. Getroffen hat es auch die österreichische Air-Berlin-Tochter NIKI, welche die Strecke zwischen Wien und dem Moskauer Flughafen Demodedovo nicht mehr mit dem Airbus A321 bedient. Ab sofort soll nur mehr der deutlich kleinere Embraer 190 zum Einsatz kommen.

Ab Jänner 2015 keine NIKI-Flüge mehr nach Moskau

Niki-Kommunikationschefin Mielene Platzer zeigte sich gegenüber dem Luftfahrtportal austrianaviation.net enttäuscht. „Die Nachfrage von Niki-Flügen von und nach Russland ist aufgrund der Ereignisse der vergangenen Monate getrübt. Externe Faktoren sind schwer einzuschätzen und die politischen Maßnahmen in Form von Sanktionen bremsen den Verkehr massiv. Daher hat Niki ihr Incoming-Programm aus Russland in der russischen Hochsaison gekürzt“, so Platzer.

Besonders bedauerlich: Mit aller Wahrscheinlichkeit wird Niki ab 18. Jänner 2015 die Verbindung zwischen Wien und Moskau gänzlich aufgeben. 

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