Islamismus-Hochburg Wien: Erste Sozialdemokraten wachen auf

Reinhard Fellner, seit 45 Jahren bekennender Sozialist und Präsident der deklariert SPÖ-nahen “Initiative Soziales Österreich”, bringt es mit einem Satz auf den Punkt: “Noch vor einem Jahr hätte ich ohne meinen derzeitigen Informationsstand jeden, der mir von den Zuständen im Land erzählt hätte, zum Psychiater geschickt.” Nunmehr besser über die islamistischen Umtriebe informiert, ist seine logische Forderung: Der Wiener SP-Abgeordnete Omar al-Rawi, mutmaßlicher Muslimbruder, muss sofort zurücktreten.

Die Nichtraucherabteilung des Café Rathaus ist frequentiert wie sonst nie. Kommt man auf die Minute pünktlich, gibt es nicht nur keinen Sitzplatz mehr, es wurde aufgrund des Andrangs auch bereits begonnen. Noch vor wenigen Jahren hätte das einladende Quartett – Amer Albayati von den Liberalen Muslimen; Reinhard Fellner, Präsident der Initiative Soziales Österreich; Gerhard Engelmayer, Vorsitzender des Freidenkerbundes Österreich, sowie Michael Ley, Politikwissenschafter und Buchautor – vielleicht zwei, drei verschrobene Herausgeber von Kleinstblättern angelockt, heute drängen sich die Mikrophone der führenden heimischen Rundfunkanstalten am Tisch der Vortragenden. Für den Entwurf des neuen Islamgesetzes, der im Mittelpunkt hätte stehen sollen, werde man nach genauerer Begutachtung zu einer eigenen Pressekonferenz einladen, man könne vorab nur sagen, dass alles komplizierter und verwirrender geworden sei, heißt es zu Beginn. Die gebotenen Informationen sind durchaus interessant, aber in der Präsentation mangelt es noch an Professionalität.

“Die SP-Basis murrt schon lange wegen des islamistischen Partei-Kurses”

Eine ägyptische Dame, die einen Verein säkularer und moderner Musliminnen führt, erzählt von ihren Erfahrungen mit Schikanen durch Omar al-Rawi. So bleibt letztlich die vorab verteilte Stellungnahme Reinhard Fellners das interessanteste Dokument. Die klare Analyse des Problems, sowie seine ungeschönte Benennung – trotz des Bewusstseins, dass es sich um ein “Internum” der “Sozialdemokratie” handelt – sind bemerkenswert. Die SP-Basis murrt schon lange wegen des islamistischen Partei-Kurses. Nun spricht erstmals ein Vorfeldfunktionär offen über den “unverantwortlichen Kuschelkurs gegenüber den exzessiven missionarischen Bemühungen, die das wahhabitische Saudi-Arabien und andere erzkonservative Golfstaaten sowie islamistische Organisationen in der Türkei auf österreichischen und europäischen Boden entfalten”.

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