Kinder ohne Karriere: Der unbezahlbare Traum vieler Frauen

Eine Familie zu gründen, ist der größte Lebenstraum der meisten Jugendlichen. Viele junge Frauen können sich vorstellen, ihr Leben ganz den Kindern zu widmen. “Heim an den Herd, raus aus dem Arbeitsmarkt: Warum der Feminismus versagt und das Retroweibchen hervorgebracht hat”, schrieb das linke Magazin profil unlängst seine Enttäuschung darüber nieder, dass Karriere für viele Frauen noch immer nicht alles ist, obwohl ihnen die Feministen seit Jahrzehnten genau das vorbeten.

Unheilige Allianz zwischen Linken und Kapitalisten

Doch kein Job ist so schlecht bezahlt wie der der Hausfrau und Mutter und daher bleibt das glückliche Familienleben oft ein Traum, denn finanzielle Nöte zwingen beide Elternteile in den Job. Mütter müssen viel früher als geplant den Wiedereinstieg in den Job wagen, weil sonst das Haushaltsbudget nicht gesichert ist. Die Journalistin und Autorin Birgit Kelle ortet hier eine unheilige Allianz zwischen linker Gesellschaftspolitik und kapitalistischer Wirtschaftspolitik. Beide wollen die Frauen durchgehend im Erwerbsleben sehen.

Eizellen-Frosting als Familienplanung: Bald auch bei uns?

IT-Konzerne wie Facebook und Apple bezahlen ihren Mitarbeiterinnen mittlerweile das Einfrieren von Eizellen, damit sie erst dann Kinder gebären, wenn sie für den schnelllebigen Internet-Job ohnehin schon zu alt sind. Selbst daran finden “fortschrittliche” Journalistinnen wie heute Ulrike Weiser in der Presse am Sonntag durchaus Gefallen, wenn die Entscheidung den Frauen selbst vorbehalten ist und nicht von Arbeitgeber, Staat oder Männern beeinflusst wird:

Führt die Möglichkeit, eine Schwangerschaft zu verschieben dazu, dass der Chef das erwartet? Wird das “Später” zur bequemen Ausrede für den Staat, der zu wenig Betreuungsangebot schafft und für Väter, die “jetzt lieber nicht” in Karenz gehen?

Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch hierzulande die Forderung laut wird, das Eizellen-Einfrieren nicht nur aus Krankheitsgründen, sondern auch zur “Familienplanung” freizugeben. Die “Mein Bauch gehört mir”-Aktivisten werden sich diese Chance nicht entgehen lassen.

Echte Wahlfreiheit umfasst auch “nur Familie”

Doch wer denkt eigentlich an jene Frauen, die ihren Jugendtraum nicht erst mit 45, sondern so schnell wie möglich verwirklichen wollen? Während sich Politik, Wirtschaft und Medien den Kopf zerbrechen, wie das Berufsleben von Frauen möglichst unbeeinträchtigt von lästigen Kindern gestaltet werden kann, werden die begeisterten Mütter im Regen stehen gelassen. Echte Wahlfreiheit umfasst nämlich nicht nur die Entscheidung Beruf oder Beruf und Familie, sondern auch die Variante Familie. Dies sicherzustellen, versucht die FPÖ mit ihrem Steuerentlastungsmodell. Es ermittelt das gesamte Haushaltseinkommen und teilt es durch die Zahl jener, die davon leben. Vom Ergebnis wird die Steuer ermittelt. Gerade bei Alleinverdiener-haushalten ist dieses Ergebnis oftmals so gering, dass gar keine Lohnsteuer mehr anfällt, während derzeit ein guter Verdiener auch dann voll belastet wird, wenn er mit seinem Einkommen seine Frau und sieben Kinder ernährt.

Wie das Familienentlastungsmodell funktioniert, erklärt FPÖ-Finanzsprecher Hubert Fuchs im aktuellen FPÖ-TV-Magazin (ab 04:35 Minuten).

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