Russlands Außenminister Lawrow entlarvt US-Hegemoniepolitik

Einmal mehr deckt ein russischer Spitzenpolitiker die US-Hegemoniepolitik im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt und das Doppelspiel Washingtons in der Weltpolitik auf. Gegenüber russischen Medien, unter anderem der Stimme Russlands, erläutert der russische Außenminister Sergej Lawrow die Strategie der Administration Obamas und seiner Handlanger in Brüssel, um Russland als Weltmacht unter den westlichen Einfluss zu zwingen:

Im Westen macht man keinen Hehl daraus, dass durchaus nicht die Ukraine das Ziel der Sanktionen und des Drucks auf Russland ist. [.] Washington und Brüssel versuchen, Moskau ihre Position zu den besonders prinzipiellen Schlüsselfragen aufzuzwingen. [.] Das ist vergangenes Zeitalter, die vergangene Epoche, die koloniale Trägheitsdenkweise.

USA sehen Russland nicht als gleichberechtigten Partner

Laut Lawrows Analyse sehen die USA unter der aktuellen Präsidentschaft von Barack Obama Russland nicht mehr als gleichberechtigten Partner, vielmehr wollen sie einen ideologischen Wirtschaftskrieg gegen Moskau führen und diesen auch gewinnen. Gleichzeitig würden die USA und die EU von Russland ein einheitliches Vorgehen in Syrien und gegenüber der Terrororganisation Islamischer Staat fordern:

Das Verhalten der USA wird in der letzten Zeit immer paradoxer. Washington verwendet einerseits alle Ressourcen für die Isolierung Russlands. Zugleich ruft das Weiße Haus Moskau zum Zusammenwirken bei der Lösung der Probleme Iraks, Syriens, zum Widerstand gegen die Gruppierung „Islamischer Staat“ auf.

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