EZB-Bankenstest brachte Mega-Risiken zu Tage

Mega-Finanzrisiken brachte der nun abgeschlossene EZB-Bankenstresstest im europäischen Finanzsektor zu Tage. Nicht weniger als 25 der insgesamt 130 geprüften Bankinstitute, d.h. knapp 20 Prozent, fielen glatt durch. Die im Zuge dieses Stresstests gefundenen faulen Kredite umfassen ein aktuelles Gesamtvolumen von nicht weniger als 879 Milliarden Euro.

Unmittelbar ergibt sich daraus für die betroffenen Bankenhäuser eine Kapitallücke von 25 Milliarden Euro die geschlossen werden muss. In den nächsten Wochen müssen die ermittelten Banken einen Plan vorlegen, wie sie ihre Risiken reduzieren wollen.

Volksbanken AG hat rote Laterne beim Stresstest

Die EZB-Liste der durchgefallenen Stresstest-Banken kann prominente Institute aufweisen. An der Spitze steht die “rote” italienische Bank Montepaschi die Siena. Es folgen in Italien die Banken Carige, Creval, Banco Popolare, Popolare di Milano, Popolare di Sondrio, Popolare di Vicenza, Veneto Banca und Credito Valtellinese. Im Krisenland Griechenland sind Bankinstitute wie die Eurobank Ergasias, die Piraeus Bank und die National Bank of Greece betroffen. Dazu kommen weitere Banken aus Spanien, Slowenien, Belgien, Zypern, Irland, Portugal und Frankreich.

In Österreich hat die finanziell marode und teilverstaatlichte Volksbanken AG, in der bis vor kurzer Zeit der amtierende Finanzminister Hans-Jörg Schelling (ÖVP) den Aufsichtsrat anführte, die rote Laterne beim Stresstest ausgefasst.

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