Bunt statt Rot – Gegen das Couleurverbot!

Am 27. Oktober forderte die linksgerichtete Österreichische Hochschülerschaft (ÖH) ein generelles Couleurverbot auf dem Gelände der Universität Wien. Der Antrag wurde beim Rektorat eingebracht und soll das Tragen von Band und Mütze von Studentenverbindungen verbieten. Traditionell verwenden diverse Studentenverbindungen diese als äußeres Zeichen und Bekenntnis. Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Kurzerhand wurde beschlossen, ein Zeichen gegen dieses Vorhaben zu setzen.

Wieder Randale von linker Seite

Mittels einer Facebook-Seite wurde schnell gegen diese Forderung mobil gemacht und binnen weniger Stunden konnte der Gegenpol “Bunt statt rot – gegen das Couleurverbot” über 3.000 Anhänger finden. Darunter Angehörige jeglicher Studentenverbindung – von Burschenschaften über katholischen Verbindungen bis hin zu Mädelschaften.

Als spontane Reaktion auf das von der ÖH geplante Verbot kam es zu einem freien und zwanglosen Zusammentreffen in Farben vor der Universität Wien. Dieses Treffen fand am 28. Oktober um 9 Uhr statt, wo sich rund 80 Studenten aller Couleurs auf den Stufen der Alma Mater trafen. Mit einem Transparent, auf dem die klare Botschaft “Bunt statt Rot – gegen das Couleurverbot” zu lesen war, wurde abschließend ein gemeinsames Foto gemacht.

Angriffe und versuchter Diebstahl

Auch diese Aktion sollte nicht friedlich verlaufen, denn schon zu Beginn wurde ein Fotograf beinahe mit einem Farbbeutel beworfen. Begleitet von Sprechchören aus dem linken Spektrum wurden mehrere Bilder angefertigt, um kurze Zeit später die Treppen wieder zu verlassen. Als die immer mehr werdenden Personen schließlich zum Aufbruch bereit waren, versuchte ein kleines Grüppchen von gewaltbereiten Linken, Mitgliedern verschiedener Bünde ihre Kopfbedeckung zu stehlen. Als diese versuchten, sich gegen die Angreifer zu wehren, wurden sie angegriffen und von den Treppen gestoßen.

Ein Verbot des Farbentragens würde im Umkehrschluss auch bedeuten, dass sich diverse linke Gesinnungsgruppen die Haare nicht mehr färben dürften, dass Muslime kein Kopftuch mehr tragen dürfen und jeglicher Ausdruck der persönlichen Haltung unterbunden werden sollte. Dies wiederum würde einen klaren Verstoß gegen die Menschenrechtscharta bedeuten, auf die auch der Vorsitzende des Rings Freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, in seiner Reaktion hinweist:

Artikel 20 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte beschreibt das jedermann zustehende Recht, sich zu friedlichen Zwecken zu versammeln (Versammlungsfreiheit). Darüber hinaus gewährleistet Artikel 20 das Recht, sich zu Vereinigungen zusammen zu schließen (positive Vereinigungsfreiheit), wie auch das Recht, einer Vereinigung fern zu bleiben (negative Versammlungsfreiheit). Gerade deshalb zeigt sich der Ring freiheitlicher Studenten (RFS) über den Vorstoß der ÖH-Uni-Wien bestürzt, dass Mitgliedern von Studentenverbindungen, welche in den Farben ihrer Bünde die Hauptuniversität betreten wollen, der Zugang verweigert wird.

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