FPÖ gegen rot-schwarzes KESt-Raubrittertum

Österreichs Sparer können dabei zusehen, wie ihr Geld jeden Tag an Wert verliert: Zum einen sind die Zinsen im Keller und liegen deutlich unter der Inflationsrate, zum anderen ist auch noch Kapitalertragsteuer (KESt) bei der Finanz abzuliefern.

„Unterm Strich fahren die Sparer einen Verlust ein und für diesen Verlust müssen sie auch noch eine Steuer zahlen. Das ist brutale Enteignung und eine fortgesetzte Vernichtung von Volksvermögen“, kritisiert FPÖ-Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl.

3,75 Milliarden Euro Wertverlust

2013 hätten, erklärt Kickl, die Spareinlagen der Österreicher rund 230 Milliarden Euro betragen, die Zinsen für Spareinlagen lägen im Schnitt bei rund 0,5 Prozent, durch 25 Prozent Kapitalertragsteuer (KESt) würden sie auf 0,375 Prozent sinken.

2,0 Prozent Inflation und 0,375 Zinsen haben damit zu einem jährlichen Nettoverlust von 1,625 Prozent oder 3,75 Milliarden Euro Wertverlust geführt, rechnet der freiheitliche Sozialsprecher vor.

Gerechtigkeitsoffensive für Sparer

Die FPÖ startete nun anlässlich des Weltspartags am 31. Oktober  gegen das rot-schwarze Raubrittertum bei den österreichischen Sparern eine Gerechtigkeitsoffensive. Die Freiheitlichen fordern die Berücksichtigung der Inflationsrate bei der Besteuerung von Zinsen auf Spareinlagen.

„Eine Kapitalertragsteuer darf erst dann eingehoben werden, wenn die Zinsen auf die Spareinlagen höher sind als die Inflation“, konkretisiert Herbert Kickl.

Inflations- und KESt-Enteignung trifft kleine Sparer hart 

Vor allem der unsoziale Charakter der derzeitigen Kapitalertragsteuer ist für die FPÖ unerträglich: Diese Inflations- und KESt-Enteigung trifft nämlich wieder einmal die kleinen und mittleren Einkommens- und Pensionsbezieher. „Eine Pensionistin oder ein Familienvater, die sich einen Notgroschen auf die Seite legen wollen, werden hier ganz einfach durch den Finanzminister abgezockt“, kritisiert Kickl.

Diese ,Vermögenssteuer‘ würden, so der freiheitliche Sozialsprecher, SPÖ und ÖVP eben gerade nicht bei den Reichen einkassieren, „sondern sie bitten die breite Masse der Sparer zur Kasse, die ihr Geld nicht – wie Vermögende – in Grundstücke und Wohnungen anlegen kann, sondern sich monatlich einen kleinen Betrag vom Mund absparen muss. Ist das die soziale Gerechtigkeit der SPÖ?“

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: EASYATW1), ltd. Unzensuriert

  Dieses Video könnte Sie auch interessieren:
Copy link