“HoGeSa”: Eine Mutter erschüttert das Zerrbild der Medien

Vor der Protestkundgebung der FPÖ gegen radikalen Islamismus und insbesondere die geplante Imam-Schule in Wien-Simmering malten Medien und politische Gegner den Teufel an die Wand. Dutzende von Journalisten und Kamerateam fanden sich am Ort des Geschehens ein, um die selbst herbeigeschriebene, von manchen wohl sogar ersehnte Eskalation nicht zu verpassen. Besonders bedrohlich: "Hooligans" hätten ihr Kommen angekündigt, wollte die Medien wissen. Und die haben gerade ein noch schlechteres Image als sonst, haben sie doch – glaubt man den Berichten in den Mainstram-Medien – zuletzt die deutsche Stadt Köln beinahe in Schutt und Asche gelegt.

"Eine neue Qualität der Gewalt" sei von den "Hooligans und Rechtsextremen" ausgegangen. So etwas kenne man sonst nur aus Berlin oder Hamburg, wurde ein Sprecher der Polizei zitiert. Dort freilich von Linksextremen. In Nordrein-Westfalen seien diese allerdings friedlich einer Überzahl von rechten Schlägern gegenüber gestanden, wird berichten. Der Anlass: die Kundgebung "HoGeSa", was Hooligans gegen Salafismus bedeutet.

Das Demonstrationsrecht wird Personen, die nicht der politisch korrekten Multi-Kulti-Norm entsprechen, nicht zugestanden. Zu dieser Gruppe dürfen sich wohl auch die Hooligans zählen. Was auch immer sie tun, sie werden wohl immer als hohle Prügelköpfe abgestempelt werden, die nichts auf die Reihe bekommen, außer sich zu schlagen. Dass sie sich als erste Gruppierung trauten, ein starkes Zeichen gegen den Islamismus zu setzenwurde naturgemäß nicht bedankt – und gnadenlos niedergeschrieben.

Eine Augenzeugin widerspricht

Doch in Zeiten alternativer Informationsquellen bleibt gesteuerte Berichterstattung nicht unwidersprochen. Ein erster Augenzeugenbericht erschütterte die Glaubwürdigkeit. Tatjana Festerling, eine aufgrund ihrer Biographie sowohl des Rechtsextremismus als auch des Hooligantums völlig unverdächtige Mutter zweier erwachsener Kinder, hatte sich ebenfalls der Demonstration gegen die Salafisten angeschlossen. Sie schildert die offensichtlich von oben beauftragte "Strategie" der Polizei, die zur Eskalation führte:

Als es nach dem Marsch wieder zum Breslauer Platz zur Abschlusskundgebung ging, änderte sich auf einmal das Lagebild. Die Polizei bekam Anweisungen, den Platz einzukesseln und niemanden mehr rauszulassen. Gleichzeitig fuhren die Wasserwerfer auf – obwohl es KEINERLEI Anzeichen für Randale oder Gewalt seitens der Hools gab. Während die Reden verklangen, hörten wir Durchsagen der Polizei, die aufforderten, auf den Platz zu gehen, den Raum freizugeben und den Anweisungen der Polizei Folge zu leisten, mit Androhungen von Ordnungswidrigkeiten.

Die Vergleiche mit Berlin oder Hamburg jedoch waren weit übertrieben, wie Festerling berichtet:

Als Hamburgerin, die im Schanzenviertel wohnt, kann ich darüber nur lachen: Die gewalttätigen Ausnahmezustände am 1. Mai oder Ende September zum Schanzenfest und im Winter, zur “Rettung” von Lampedusa-Flüchtlingen, zwingen jedes Mal die gesamte Armada der Hamburger Polizeifahrzeuge ins Schulterblatt vor die Rote Flora. Die Kölner Eskalation zum Schluss war hausgemacht und als „normaler“ Beobachter der Sache gewinnt man den Eindruck, dass sich hier die Politik oder besser – ein Innenminister – unter Zuhilfenahme (oder Instrumentalisierung?) der Polizei einen Plot inszenierte, der es ihm und den Medien ermöglich wie immer und üblich gegen angebliche Nazis, Rechte usw. zu hetzen und Runde Tische einzuberufen.

Medien ermitteln gegen die Autorin

Festerling lobt das mutige Vorgehen der „Hooligans“ gegen die Salafisten. Und sie steht mit ihrer Meinung nicht alleine da, immer mehr Menschen durchschauen das Vorgehen der Medien. Mit ihren Aussagen wies Festerling auch darauf hin, dass Hooligans genauso Bürger sind wie alle anderen. Unter ihnen befinden sich Akademiker, Familienväter oder Angestellte, kurz gesagt Steuerzahler. Festerling. Die Reaktion auf mehr als 200.000 Leser ihres Artikels auf der Plattform journalistenwatch.com. Die Medien "ermitteln" gegen sie. Doch sie lässt sich den Mund nicht verbieten und macht sie Vorgänge in einem neuen Artikel, erschienen in der Schweizer Zeitung Weltwoche, öffentlich:

Mein privates, berufliches und politisches Wirken wird von eifrigen Denunzianten untersucht, skanda­lisiert und in diskreditierende Massnahmen umgesetzt. Das Telefon klingelt ununterbrochen, Interview-Anfragen von ARD bis zur Zeit – doch ich sehe schlicht kein Presseorgan, das eine nachdenkliche, abwägende Haltung einnimmt. Alles, was nicht «linientreu» daherkommt, wird umgedeutet, sinnentstellt. Das Meinungskartell aus Politik und Medien lässt grüssen.

Selbst in meiner Partei, der Alternative für Deutschland, die sich mit «Mut zur Wahrheit» rühmt, wird offen zur Denunziation aufgerufen. Abweichende Meinungen werden nicht geduldet. Und damit auch wirklich nie, nie wieder ein Bürgerlicher wagt, sich selber ein Bild davon zu machen, hat Parteichef Bernd Lucke allen Mitgliedern verboten, an Hogesa-Demonstrationen teilzunehmen. Man muss sich schon sehr bewusst machen, dass man Mitglied einer demokratischen ­Partei ist und nicht aus Versehen in einer obskuren, kontrollbesessenen Sekte mit geliebtem Anführer gelandet ist.

Linke solidarisieren sich mit Salafisten

Der Vorwurf, den die Freiheitlichen vor ihrer Kundgebung in Wien-Simmering Richtung linker Parteien erhoben, nämlich sich mit den Salafisten zu solidarisieren, gilt ebenso für die "HoGeSa"-Demo und in der deutschen Medienwelt weit darüber hinaus, wie Festerling klar feststellt:

Warum werden eigentlich Salafisten und Islamisten so oft in deutsche Fernseh-Talkshows eingeladen? Zuletzt konnten sie bei einem hilflosen Günther Jauch und einer politisch korrekten Sandra Maischberger quasi ungehindert ihr demagogisches Gift verbreiten. Sobald jedoch Menschen "wie du und ich" auf die Stras­se gehen und ihr Entsetzen über den Salafismus ausdrücken, bricht Empörung aus, werden sie pauschal den Rechtsradikalen zugeordnet.

Der Grund dafür ist wohl die Feigheit vor dem radikalen Islamismus, die zuletzt FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl in einer vielbeachteten und auch über Österreichs Grenzen in kritischen Medien verbreiteten Rede im Nationalrat herausgearbeitet hat:

Diese Feigheit hat jedoch nicht nur die Parteien erfasst, sondern vor allem auch die Redaktionsstuben. Ehe das Scheitern der multikulturellen Gesellschaft eingestanden wird, erweitert man lieber den Kreis der Geächteten von den tatsächlich oder vermeintlich Rechtsextremen auf alle Bürger, die der Ausbreitung des unseren demokratischen Freiheitsrechten klar widerstrebenden Islamismus mit Sorge begegnen. "Aufbegehren unerwünscht" – der Titel von Tatjana Festerlings Kommentar könnte nicht passender sein.

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