Keine Frühsexualisierung unserer Kinder!

Die Unterrichtsministerin erklärte jüngst: “Die Sexualpädagogik kann meiner Auffassung nach nicht früh genug beginnen.” Sie fordert eine Vorstufe des Sexualkundeunterrichts bereits im Kindergarten, in der Volksschule solle das dann bereits Pflichtprogramm sein. Die Interessen der allermeisten Familien, die sich die Kindererziehung, gerade auf diesem Gebiet, nicht aus der Hand nehmen lassen wollen, bleiben dabei auf der Strecke.

Kolumne von Barbara Rosenkranz

Dazu ist festzuhalten: Die Schule hat einen Bildungsauftrag, Erziehung dagegen ist Sache der Eltern. Sie dürfen nicht entmündigt werden! Ein Sexualkundeunterricht in der Schule kann folglich nur die Vermittlung von Grundkenntnissen über die menschliche Fortpflanzung zum Inhalt zu haben. Dies stellt ein notwendiges Basiswissen dar, welches behutsam und vor allem altersgerecht vermittelt werden muss. Informationen über sexuelle Neigungen und Praktiken haben dagegen im staatlichen Schulunterricht nichts verloren.

Sie sind etwas Individuelles und Intimes. Kinder haben bis in die Pubertät hinein ein natürliches Schamgefühl, das es zu schützen gilt. Aus diesem Grund dürfen Kinder mit Details sexueller Spielarten nicht belästigt werden.


Barbara Rosenkranz ist Abgeordnete zum Nationalrat und Mutter von zehn Kindern.

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