Land Tirol lagert Asylbetreuung in GmbH aus

Die heimische Asylindustrie ist um eine Facette reicher. Anfang 2015 wird die Flüchtlingsbetreuung in Tirol neu organisiert und in diesem Zuge eine eigene GmbH namens “Soziale Dienste” gegründet. Laut schwarz-grüner Landesregierung soll so eine einheitliche Organisations- sowie Personalstruktur und damit mehr Flexibilität geschaffen werden. 

Alle “hoheitlichen” Aufgaben würden dennoch weiterhin beim Land bleiben, meint die Grüne Landesrätin Christine Baur. Trotzdem werden durch die Auslagerung der Asylbetreuung Zuständigkeiten und Aufgabengebiete neu zugeteilt und “klare Personalstrukturen” eingeführt. Das heißt: Durch die Gründung der “Soziale Dienste GmbH” werden nun zahlreiche Posten geschaffen, welche es zu besetzen gilt. Ein Beispiel dafür ist die Stelle für den Geschäftsführer-Posten, welcher mit ca. 100.000 Euro pro Jahr mehr als großzügig dotiert ist. Der Geschäftsführer soll dann mit 1. Jänner 2015 seine Tätigkeit aufnehmen. Für das gesamte Projekt sind an die 15 Millionen Euro veranschlagt, 8 Millionen sollen vom Bund zugeschossen werden.

ÖVP sowie Grüne wollen mit diesem kostspieligen Projekt langfristig leichter auf Veränderungen im Flüchtlingsbereich reagieren, so die offizielle Stellungnahme. 

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