Verfahren gegen linkextremen Pfarrer gegen Geldzahlung eingestellt

Am 19. Februar 2011 fand in Dresden ein Aufmarsch gegen die NPD statt, an dem sich auch linksextreme Kräfte zahlreich beteiligten. Wie so oft kam es dabei auch zu Ausschreitungen gegen Polizisten. Mehr als 100 Einsatzkräfte wurden zum Teil schwer verletzt. Nicht nur dabei, sondern mitten drin war damals der 60-jährige evangelische Pfarrer Lothar König. Er feuerte die Demonstranten regelrecht an.

Einschlägiger Linksextremismus

Als es schließlich zu einem Prozess kam und rund 200 Stunden Videomaterial ausgewertet wurden, musste das Gerichtsverfahren neu begonnen werden, da sich die Beweislage gänzlich geändert hatte. Dem linksextremen Pfarrer wurde vorgeworfen, an besagtem Tag über Lautsprecher Anweisungen erteilt zu haben und zur Gewaltausübung aufgerufen zu haben.

Um sich schart der als autoritär bekannte Geistliche die „Junge Gemeinde Stadtmitte“ in Jena, welche sich seinen Angaben zufolge mit politischen und vorweg antifaschistischen Gedanken beschäftigt. Auch die Rote Hilfe Jena, die sich im Prozess gegen den Randalierer vom Akademikerball, Josef S., hinter den Angeklagten stellte, zählt zu seinem Dunstkreis. Bei Durchsuchungen in diesem Verein wurden etwa Haschisch, Spraydosen und Farbbeutel gefunden.

Verfahren eingestellt

Einige Jahre zog sich das Verfahren nun schon hin und der Antifa-Pfarrer König wurde mit dem Vorwurf des schweren Landfriedensbruches konfrontiert. Seit Beginn des Prozesses kritisierten linke Parteien das Verfahren gegen ihn und 2013 wurde ihm schließlich sogar – wie seinem Antifa-Genossen Josef S. – der „Jenaer Preis für Zivilcourage“ verliehen.

Schließlich stimmte der Linksextreme König diese Woche einer Geldauflage zu, mit der das Verfahren eingestellt werden sollte. Der schwere Landfriedensbruch soll mit einer Zahlung an den Evangelisch-Lutherischen Kirchenbezirk in Dresden Mitte und an den Freistaat Sachsen als gesühnt angesehen werden. Die Staatsanwaltschaft akzeptiert diese Lösung laut Junge Freiheit vor allem wegen seiner „christlichen Überzeugung“.

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