Pirincci wurde wieder verklagt

Der deutsch-türkische Bestsellerautor Akif Pirincci ist mit seiner Kritik am Multikulturalismus berühmt berüchtigt geworden. Schonungslos versteht sich Pirincci mit deftigen Verbal-Attacken auszudrücken. Einem Talent, von dem sich jüngst auch zahlreiche Besucher einer freiheitlichen Veranstaltung zum Thema Gender-Wahn überzeugen konnten. Auch das aktuelle FPÖ-TV Magazin berichtet über den Besuch von Pirincci in Wien (Beitrag ab 00:39).

Pirincci muss wieder vor Gericht

Doch die von ihm Angegriffenen finden seine Pointen eher weniger witzig. Und so kommt es, dass sich Pirincci demnächst wegen Beleidigung vor dem Bonner Amtsgericht verantworten muss. Wie Monika Volkhausen, Sprecherin der Bonner Staatsanwaltschaft auf Nachfrage der Bonner Rundschau bestätigte, wurde gegen den 55-Jährigen ein Strafbefehl über 12.000 Euro erlassen. Dagegen hat Pirincci Einspruch eingelegt.

“Juwel der Dummheit”

Die Staatsanwaltschaft wirft Akif Pirincci vor, im Juli 2014 auf seiner Facebook-Seite in einer Schmähschrift einen Professor der Biologie und Sozialwissenschaft massiv beleidigt zu haben. Die Sexualtheorie des Professors, der einen Lehrstuhl in Norddeutschland hat, bezeichnete Pirincci darin unter anderem als “geisteskrank” und “durchgeknallt”. Der Wissenschaftler sei ein “Irrer”, habe “einen Dachschaden”, seine Theorie sei ein “Juwel der Dummheit”.

Pirincci verdiente sich mit Verkauf seiner Bücher ein Vermögen

Der streitbare Autor aus Bonn, der mit seiner jüngsten Veröffentlichung “Deutschland von Sinnen. Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer” für kontroverse Diskussionen gesorgt hat, ist bereits wegen Beleidigung vorbestraft. Im Dezember 2013 hat das Bonner Amtsgericht ihn zu 4.000 Euro Geldstrafe verurteilt. Ein weiteres Ermittlungs-Verfahren wegen Volksverhetzung – Pirincci soll sich im Internet islamfeindlich geäußert haben – wurde im Hinblick auf das anstehende Beleidigungsverfahren eingestellt. Das jetzige Verfahren dürfte Pirincci wohl wenig jucken. Mit dem Verkauf seiner Bücher hat er mittlerweile genügend eingenommen, dass er Strafen vermutlich mit seiner Porto-Kassa bezahlen dürfte.

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