Tschetschene Omar al Schischani ist IS-Anführer

Neben den arabischen und europäischen Kämpfern spielen Terroristen aus Tschetschenien eine immer größere Rolle innerhalb der IS-Verbände. Einer der führenden IS-Kämpfer ist Omar al Schischani. Ursprünglich stammt der Tschetschene aus dem georgischen Pankisi-Tal. Seine militärische Ausbildung erhielt Omar al Schischani, mit bürgerlichem Namen: Tarchan Batiraschwili, in der georgischen Armee. Dies geht aus einer Mitteilung des ehemaligen georgischen Verteidigungsministers Irakli Alasania hervor.

Batiraschwili soll 2010 wegen einer angeblichen Tuberkulose-Erkrankung aus der Armee entlassen worden sein. Wegen illegalen Waffenbesitzes und arbeitslos musste der Tschetschene für zwei Jahre ins Gefängnis. Nach seiner Freilassung 2012  setzte sich Batiraschwili nach Syrien ab und schloss sich dort als Omar al Schischani den islamistischen Terrormilizen an.

Tschetschenen-Milizen bilden Kämpfer aus Deutschland aus

Im Rahmen der IS-Verbände kümmern sich die Tschetschenen, darunter Omar al Schischani, vor allem um die Rekrutierung und Ausbildung von Kämpfern aus Deutschland. Die seinerzeitigen Kämpfe zwischen 1994 bis 2002 der Tschetschenen in Georgien und ihre „Überlieferungen“ in islamistischen Kreisen üben auf gewaltbereite Muslime aus Deutschland und anderen Teilen Europas eine entsprechende Anziehungskraft an. Gleichzeitig steigen immer mehr Tschetschenen in die Führungszirkel der IS-Verbände auf. Unter ihnen nimmt auch Omar al Schischani, eine prominente Stellung ein. 

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