Genderwahn: Berliner Professorin will mit ProfX angesprochen werden

Lann Hornscheidt ist Professorin für Gender Studies und unterrichtet auf diesem Gebiet auch an der Berliner Humboldt-Universität. Da die politische Zielsetzung des Genderwahnsinns schon seit Längerem Einzug im deutschen Bildungssystem hält, wäre dies noch kein besonderer Grund zur Verwunderung. Die Frau ist allerdings darauf erpicht, nicht nur eine korrekte Gendersprache – die nirgends normiert ist und damit schwer korrekt auszuführen ist – zu verwenden, sondern auch die Anrede an sie selbst massiv zu verunstalten.

ProfX als Anrede

Auf der Homepage der Universität Berlin findet man nach einigen Recherchen schließlich tatsächlich einen Verweis auf besagte Person. Dort wird die Position von Hornscheidt und das Unterrichtsgebiet näher erläutert und von einem interessanten Hinweis begleitet:

„Wollen Sie mit ProfX Lann Hornscheidt Kontakt aufnehmen? Achten Sie bitte darauf, Anreden wie „sehr geehrtx ProfX. Lann Hornscheidt“ zu verwenden. Bitte vermeiden Sie alle zweigendernden Ansprachen wie „Herr___“, „Frau___“, „Lieber____“, oder „Liebe___“

Was zuerst wie ein Tippfehler aussieht oder als Scherz verstanden werden kann, ist aber tatsächlich ernst gemeint und sorgt vor allem im Internet für massiven Aufruhr. In sozialen Netzwerken ist die Kritik an dieser Formulierung unüberhörbar und so mancher Leser erkennt gleich der ganzen Humboldt-Universität die Existenzberechtigung ab.

Die nächsten Vorlesungen von Profx. Hornscheidt beschäftigen sich übrigens mit der Thematik „intersektionalität/interdependenz“ [sic!], bei der weder in der Betitelung noch in der genaueren Beschreibung grammatikalische Grundregeln wie die groß-klein-Schreibung eingehalten werden. „wir werden historisierungen und genealogisierungen von intersektionalität ebenso kritisch-reflektierend betrachten wie die normen, die in und durch unterschiedliche intersektionalitätsansätze re_produziert werden“, heißt es etwa in der Detailbeschreibung der Lehrveranstaltung.

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