Radikale Islambroschüren im LKH Leoben aufgetaucht

Seit Wochen schon häufen sich jene Fälle, in denen Passanten in größeren Städten angesprochen werden und ihnen ein Gratis-Exemplar des Koran mitgegeben wird. Überzeugte und oft radikale Muslime versuchen immer mehr Menschen auf ihre Seite zu ziehen und eine gefährliche Weltanschauung salonfähig zu machen. Nun wurden aber auch Patienten in Krankenhäusern mit radikal-islamischer Propaganda konfrontiert.

Radikale Broschüre im Krankenhaus

Die Stadt Leoben im Osten der Steiermark ist eher beschaulich und von traditionellen Werten geprägt. Im dortigen Krankenhaus tauchten aber laut Kleiner Zeitung vor wenigen Tagen erstmals radikale Broschüren über den Islam auf. Beworben wurde dort unter anderen Salafisten der umstrittene Konvertit Pierre Vogel, welcher in Deutschland für seine Hasspredigten bekannt wurde.

Ein Patient habe angeblich auch beobachtet, wie weitere Gratis-Exemplare des Koran verteilt wurden und die Broschüren jedem Patienten des LKH Leoben zugesteckt wurden. Das Pflegepersonal habe darauf die Männer sofort zum Verlassen der Krankenanstalt aufgefordert und auch ein Hausverbot ausgesprochen.

In den letzten Wochen soll dies schon öfters vorgekommen sein, über die radikalen Inhalte war man sich jedoch nicht bewusst. Die Stationsverantwortlichen trafen sich diese Woche zu einer Besprechung und forderten das Personal auf, Ungewöhnlichkeiten sofort zu melden.

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